Sport : Fakten: Ohne Scholl gegen England und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Ohne Mehmet Scholl muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der kommenden Woche das WM-Qualifikationsspiel gegen England bestreiten. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München muss Teamchef Rudi Völler für die Begegnung am 1. September im Münchner Olympiastadion wegen einer Sehnentzündung am linken Fuß eine Absage erteilen.

Drei WM-Titel im Kanu

Olympiasieger Andreas Dittmer hat den deutschen Kanuten einen goldenen Einstand bei den 31. Weltmeisterschaften in Posen beschert. Der Neubrandenburger gewann im Canadier-Einer über 1000 m. Zum WM-Titel kamen auch der Kajak-Vierer mit dem Berliner Stefan Ulm und der Kajak-Zweier der Frauen mit der Potsdamerin Manuela Mucke und Nadine Opgen-Rhein. Eine Silber- und zwei Bronzemedaillen vervollständigten die deutsche Tagesbilanz.

Volleyballerinnen chancenlos

Die deutschen Volleyballerinnen haben beim Grand Prix nach einer 1:3-Niederlage gegen Südkorea nur den letzten Platz erreicht. Das 1,04-Millionen-Dollar-Turnier endete dadurch für das deutsche Team mit einem finanziellen Minus von 12 000 Dollar.

Erneut Friedrichsen/Müsch

Maike Friedrichsen und Danja Müsch wurden Deutsche Meister im Beachvolleyball. Das Team aus Eutin/Wilhelmshöhe bezwang im Finale in Timmendorfer Strand Ines Pianka/Tonya Williams (Hamm) mit 16:21, 21:16 und 15:13. Es war der letzte Wettkampf für die 31-jährige Friedrichsen.

Pippig siegt in Boulder

Uta Pippig hat einen 3-km-Straßenlauf in Boulder gewonnen. In der Höhenlage von Colorado lief die Berlinerin 9:30 Minuten und lag zehn Sekunden vor der japanischen Weltklasse-Marathonläuferin Harumi Hiroyama. Mit deutlichem Rückstand kamen die Berlin-Marathon-Siegerin von 1996, Colleen de Reuck (Südafrika), und die Olympiadritte von 1996 Yuko Arimori ins Ziel. Pippig, die in Boulder lebt, wird beim Berlin-Marathon am 30. September in einer Staffel des Kinderhilfswerks Unicef starten.

Ken Tyrrell gestorben

Im Alter von 77 Jahren ist der ehemalige Formel-1-Rennstallbesitzer Ken Tyrrell in seinem Haus in der Grafschaft Surrey nach kurzer Krankheit gestorben. Tyrrell hatte sein Rennteam 1970 gegründet und vor vier Jahren an British American Racing verkauft.

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