Sport : Fakten: Polizei ermittelt gegen Radprofi und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Die Luxemburger Polizei hat Radprofi Benoit Joachim wegen des Verdachts auf Besitz von Doping- Substanzen befragt. Ein Ergebnis der Untersuchung nach der zweiten Etappe der Luxemburg-Rundfahrt wurde zunächst nicht bekannt. Lokalmatador Joachim belegt bei der 61. Auflage der Rundfahrt derzeit den fünften Platz im Gesamtklassement. Der Fahrer vom Team US Postal, dem auch der zweimalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong angehört, steht möglicherweise in Verbindung zu einem am 8. Juni in Untersuchungshaft genommenen Polizisten. Der frühere Rad-Amateur war im Besitz von Anabolika und Asthma-Mitteln.

Keine Klage gegen Camacho

Der ehemalige Weltmeister Hector "Macho" Camacho kann aufatmen: Das Verfahren gegen den früheren Boxprofi wegen Drogenbesitzes hat die Staatsanwaltschaft New York wegen nicht ausreichender Beweise eingestellt. Der 38 Jahre alte ehemalige Superfeder- und Leichtgewichtschamp war bei einer Razzia in Harlem festgenommen worden. Damals hatte die Polizei angeblich eine geringe Menge Kokain bei Camacho sichergestellt.

De Boer darf noch spielen

Der niederländische Fußball-Nationalspieler Frank de Boer darf trotz der einjährigen Dopingsperre für seinen Klub FC Barcelona im entscheidenden Punktspiel gegen den FC Valencia antreten. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) bestätigte, dass das Urteil gegen de Boer noch nicht rechtskräftig sei. Die Sperre trete erst dann in Kraft, wenn es nach der von de Boer angekündigten Berufung in zweiter Instanz bestätigt werde, sagte ein Uefa-Sprecher.

Mannheim ohne Trikotsponsor

Der SV Waldhof Mannheim muss voraussichtlich "oben ohne" in die Zweitliga-Saison 2001/2002 gehen. Das Software-Unternehmen SNP hat seine Option als Trikotsponsor für ein weiteres Jahr nicht wahrgenommen. Ein möglicher Nachfolger ist nicht in Sicht, da Manager Dieter Dollmann wegen der bisher bestehenden Option "nicht mit anderen verhandeln konnte". Zudem hat der Verein eingeräumt, dass Großsponsor Signum nach nur drei Monaten die Zusammenarbeit aufgekündigt hat.

Entlastung für Akpoborie

Fußballprofi Jonathan Akpoborie vom VfL Wolfsburg soll strafrechtlich nicht verantwortlich für den Schmuggel von Kindersklaven auf seinem Schiff "Etinero" sein. Wie die in Halle/Saale erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet, sind die ermittelnden Behörden in Cotonou (Benin) von der Unschuld des 32 Jahre alten nigerianischen Nationalspielers überzeugt. Zwar seien auf dem Schiff Kindersklaven von Benin nach Gabun transportiert worden, davon habe Akpoborie aber nichts gewusst. VfL Wolfsburg konnte die Version nicht bestätigen.

Freemans Laufanzug versteigert

Ein Laufanzug von Weltsportlerin Cathy Freeman ist für die Summe von umgerechnet etwa 25 000 Mark zugunsten der Brustkrebsforschung versteigert worden. Das von Kopf bis Fuß reichende Wettkampf-Dress, das die 400-m-Olympiasiegerin bei den Spielen in Sydney trug, war einer von mehr als 100 Gegenständen, die bei einem Wohltätigkeitsdinner aus Anlass des 50. Geburtstags der früheren australischen Sprintmeisterin Raelene Boyle angeboten wurden. Boyle hatte den Krebs besiegt.

Worrack verpasst Tagessieg

Die frühere Juniorinnen-Weltmeisterin Trixi Worrack hat auf der dritten Etappe der 18. internationalen HP-Radrundfahrt in den USA den Tagessieg knapp verpasst. Die 19-jährige Cottbuserin musste sich auf dem Teilstück über 99,7 km von Stanley nach Ketchum im US-Bundesstaat Idaho im Schlussspurt mit dem vierten Platz begnügen. Tagessiegerin wurde Alison Dunlap aus den USA vor der Kanadierin Lyne Bessette und Frankreichs Altstar Jeannie Longo. Im Gesamtklassement verteidigte die Olympiadritte Longo ihre Führung erfolgreich. Dritte ist die Deutsche Zeitfahrmeisterin Judith Arndt aus Frankfurt (Oder).

Elfte Volleyball-Schlappe

Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft ist in der Weltliga auch im elften und vorletzten Spiel der Vorrunde ohne Sieg geblieben. Beim Tabellenführer Brasilien verloren die Schützlinge von Bundestrainer Stelian Moculescu in Recife mit 0:3. Vor rund 8000 Zuschauern in der ausverkauften Geraldao-Halle war das deutsche Team nur bei den Aufschlägen (5:3 Service-Direktpunkte) überlegen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar