Sport : Fakten: Reform des Uefa-Cups angekündigt und weitere Nachrichten

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Die Europäische Fußball-Union (Uefa) will den Uefa-Cup reformieren und ihn möglicherweise wie die Champions League in Gruppenspielen austragen. Die Uefa will nach Gesprächen mit den Klubs Ende des Jahres oder Anfang 2002 entsprechende Empfehlungen abgeben. Uefa-Sprecher Mike Lee machte deutlich, dass auch im Uefa-Cup eine garantierte Anzahl von Spielen angepeilt werde.

EU erlaubt TV-Sperre

Während der Fußball-Spiele am Wochenende können Direkt-Übertragungen im Fernsehen verboten werden. Entsprechende Bestimmungen der Uefa verstoßen nach Auffassung der EU-Kommission nicht gegen europäische Wettbewerbsvorschriften. Damit dürfen nationale Fußballverbände die TV-Übertragung der Spiele für bis zweieinhalb Stunden untersagen. Solche Regelungen sollten den Zuschauern den Stadionbesuch ermöglichen und Amateure schützen.

Hohe Geldstrafe für Galatasaray

Die europäische Fußball-Union (Uefa) hat Galatasaray Istanbul mit hohen Geldstrafen belegt. Der Verband kassiert umgerechnet rund 4,56 Millionen Mark Einnahmen des türkischen Fußball-Meisters aus dem Uefa-Cup-Finale im Vorjahr ein, weil Galatasaray das Kartenkontingent für das Endspiel gegen Arsenal London am 17. Mai 2000 in Kopenhagen zu überhöhten Preisen verkauft hatte. Außerdem muss der Club rund 450 000 Mark Strafe zahlen.

Heidfeld setzt Auto gegen Mauer

Formel-1-Pilot Nick Heidfeld ist bei Testfahrten in Mugello mit seinem Sauber auf nasser Piste von der Strecke abgekommen und in eine Begrenzungsmauer geprallt. Der Mönchengladbacher blieb aber unverletzt. Heidfeld hatte bereits unmittelbar nach dem Unfall auf der Rennstrecke Stellung genommen. "Ich habe in der letzten Kurve die Kontrolle verloren und bin in die Mauer geprallt. Ich bin in Ordnung."

Zwei Jahre Dopingsperre für Finnen

Der finnische Skiverband hat jeweils zweijährige Sperren für sechs bei der Nordischen WM in Lahti des Dopings überführte Läufer verhängt. Er sprach damit die erwarteten Strafen für Mika Myllylä, Jari Isometsä, Janne Immonen und Harri Kirvesniemi sowie die Läuferinnen Virpi Kuitunen und Milla Jauho aus. Ihnen war die Einnahme des verbotenen Blutplasma-Expanders HES nachgewiesen worden.

Letzter Rettungsversuch für ISL

Für die Schweizer Sportrechte-Agentur ISMM/ISL ist kurz vor einer Konkursentscheidung ein letzter Rettungsversuch unternommen worden. Das bestätigte Unternehmenssprecher Max Gurtner. Ein Konsortium aus Bertelsmann und dem französischen Konzern Vivendi soll sich auf eine Übernahme geeinigt haben. Der Sprecher der zum Bertelsmann-Konzern gehörenden RTL Group, Markus Payer, machte keine Angabe, ob sein Unternehmen an der Rettung der ISMM-Gruppe beteiligt ist, bestätigte aber Verhandlungen mit Vivendi über ein gemeinsames Sportrechtegeschäft.

Baumann gibt auf

Dieter Baumann hat die vom Oberlandesgericht Frankfurt bestätigte Startsperre akzeptiert und wird seinen Marathon durch die Gerichte vorerst nicht fortsetzen. "Ich sehe das Urteil als endgültig an. In diesem Jahr werde ich keine Wettkämpfe mehr bestreiten und mache erst mal eine Pause", erklärte der vom Leichtathletik-Weltverband IAAF wegen Dopings bis zum 21. Januar 2002 gesperrte Tübinger. Der 5000-m-Olympiasieger von 1992 räumte erstmals ein, bei seinem Kampf gegen die Verbände über das Ziel hinausgeschossen zu sein.

Schweizer bestehen WM-Test

Die Schweizer Eishockeyauswahl, beim WM-Auftakt am 28. April in Köln Gegner der deutschen Mannschaft, hat im dritten Testspiel für die bevorstehende Weltmeisterschaft den ersten Sieg erreicht. Die Mannschaft von Nationaltrainer Ralph Krueger besiegte vor 3800 Zuschauern, darunter auch Bundestrainer Hans Zach, Norwegen mit 3:1. Ebenfalls erfolgreich war Weißrussland. Der dritte WM-Vorrundengegner der Deutschen besiegte Österreich mit 4:3.

Stich lehnt Haas-Beratung ab

Der frühere Wimbledonsieger Michael Stich will nicht Berater von Tennisprofi Thomas Haas werden. Der 23-jährige Daviscupspieler hatte am Rande des Turniers in Monte Carlo gesagt, dass er den früheren Weltklassespieler als Berater und Turnierbegleiter gewinnen wolle. Stich teilte gestern aber mit, dass er "nicht jetzt und auch nicht in der Zukunft" irgendeine Tätigkeit, "egal in welcher Form", für Haas ausüben wolle.

Aachener CHIO außer Gefahr

Das Reit- und Springturnier in Aachen (CHIO) findet in diesem Jahr wie geplant statt. Da die nordrhein-westfälische Landesregierung das Transportverbot für Pferde wegen der Maul-und Klauenseuche (MKS) aufgehoben hat, kann nur noch ein MKS-Fall in Deutschland das CHIO im Juni gefährden. Von der Regierung gibt es aber Auflagen. So dürfen teilnehmende Pferde innerhalb von drei Wochen vor dem Transport keinen Kontakt zu Klauentieren haben.

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