Sport : Fakten: Schumacher ist Wiederholungstäter und weitere Meldungen

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Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hat nach seiner Raserei in Österreich auch eine Jugendsünde zugegeben. Der BMW-Williams-Pilot, der zuletzt mit 170 statt der erlaubten 100 Stundenkilometer geblitzt worden war und dafür zwei Wochen Fahrverbot erhalten hatte, musste schon einmal vorübergehend auf seinen Führerschein verzichten. "Das ist aber ewig her. Da hatte ich gerade erst ein halbes Jahr den Führerschein und musste ihn wegen zu dichten Auffahrens gleich wieder für einen Monat abgeben", verriet der Kerpener der "Bunten". Auswirkungen auf seinen Start in Barcelona am Sonntag hat das Fahrverbot nicht. Man brauche als Formel-1-Fahrer keinen Führerschein, sagte Schumacher.

Lewis will Revanche am 18. August

Der entthronte Doppel-Weltmeister Lennox Lewis aus Großbritannien will sich schon in vier Monaten seine verlorenen WM-Titel der Box-Weltverbände IBF und WBC zurückholen. Nach Informationen britischer Medien soll das Management von Lewis dessen Bezwinger Hasim Rahman (USA) den 18. August als Termin für eine Revanche vorgeschlagen haben. Der Amerikaner, der Lewis am vergangenen Samstag in Johannesburg überraschend durch K.o. in der 5. Runde bezwungen hatte, hat vorerst aber andere Pläne. Rahmans Manager Cedric Kushner favorisiert zunächst ein Duell mit Ex-Weltmeister Mike Tyson.

Reitervereinigung sperrt Klimke

Der Dressurreiter Michael Klimke (Münster) ist von der Disziplinarkommission der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) für zwei Monate gesperrt worden. Bei seinem Pferd White Foot war im August vergangenen Jahres bei einer Kontrolle ein im Wettkampf verbotenes Mittel (Flunixin) nachgewiesen worden. Der 31-jährige Sohn des sechsmaligen Olympiasiegers Rainer Klimke hat die Sperre akzeptiert, will aber gegen die Disqualifikation vor einem ordentlichen Gericht klagen. Mit der Klage will Klimke darauf hinweisen, dass die Bestimmungen der FN nicht ausreichen. Klimke sagte: " Laut Packungsbeilage verliert das Mittel nach 36 Stunden seine Wirkung und ist nach sieben Tagen abgebaut."

Ehrenkodex für Schwimmer

Im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) wird ein Ehrenkodex eingeführt. Die Schwimmer und Trainer müssen sich künftig zu grundlegenden Verhaltensregeln bekennen, ansonsten droht ihnen das Aus für internationale Einsätze. "Das ist alles nicht neu. Wir wollen nur sicherstellen, dass man sich an gewisse Regeln hält", sagte DSV-Teamchef Ralf Beckmann. So könne es beispielsweise nicht sein, dass jeder Athlet zur WM seinen eigenen Heimtrainer mitnehmen wolle. "Wer darauf besteht, soll halt woanders schwimmen", sagte Beckmann. Auch sei es klar, dass Rauchen und Alkohol tabu seien.

Deutschland fordert China heraus

Jörg Roßkopf und seine Teamkollegen sind bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft in Osaka dank Timo Boll des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) weiterhin im Titelkampf. Wenige Stunden nach dem Achtelfinal-K.o. der DTTB-Damen mit 0:3 gegen China erreichte das Herren-Team durch ein 3:2 gegen Polen mit Bolls entscheidendem Sieg zum achten Mal seit 1987 in Serie ein WM-Viertelfinale. Im Kampf um eine Medaille fordern die EM-Zweiten nun den hohen Favoriten China heraus.

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