Sport : Fakten: Separatistenplakat hat Nachspiel und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Das 3:3 im Uefa-Cup-Spiel Alaves gegen Inter Mailand hat ein politisches Nachspiel. Während der Begegnung enthüllten baskische Separatisten ein Spruchband mit der Aufschrift: "Freiheit für das baskische Volk - Folterstaat Spanien". Das baskische Fernsehen zeigte das in italienischer Sprache abgefasste Spruchband. Spaniens Volkspartei warf dem Sender vor, er habe das Plakat "15 Sekunden lang" abgebildet und so mit der Eta gemeinsame Sache gemacht.

Real will Okulaja

Der deutsche Basketball-Nationalspieler Ademola Okulaja wird nach Meldungen mehrerer spanischer Zeitungen von Real Madrid umworben. Der achtmalige europäische Champion will den 25-Jährigen, der gegenwärtig in der spanischen Liga bei Casadimonte Girona mit 21 Punkten im Schnitt für Furore sorgt, für die nächste Saison unter Vertrag nehmen.

Holyfield fordert Lewis in China

Der ehemalige Boxweltmeister Evander Holyfield plant, seine Abschiedstour in China zu beenden. Im Schatten der Langen Mauer will er gegen Lennox Lewis antreten. "Ein Kampf in Peking könnte neue Rekordmarken setzen. In China gibt es Millionen von Boxfans", sagte der 38-Jährige, der sich zurzeit in Houston auf den Kampf gegen seinen Landsmann John Ruiz vorbereitet.

Ricardo Otxoa ist tot

Der Profi-Radsport beklagt erneut einen Todesfall. Bei einer Kollision mit einem Auto starb am Donnerstagabend der Spanier Ricardo Otxoa, sein Zwillingsbruder Javier erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Nach Angaben der Ärzte hat Javier Otxoa schwere Schädel- und Rückenverletzungen. Sein Bruder Ricardo wird am Sonnabend im baskischen Heimatort Berango beigesetzt.

Formel 1 droht Machtkampf

Der Formel 1 droht nach dem Kirch-Einstieg ein Machtkampf. Seit das Münchner Medien-Unternehmen nach dem EM.TV-Deal sogar als Formel-1-Miteigentümer über die TV-Rechte mitbestimmen kann, müssen die Motorsportfans um eine kostenlose Live-Berichterstattung fürchten. "Wir werden im Herstellerkreis Gespräche führen", kündigte Jürgen Hubbert an, der im Daimler-Chrysler-Konzern für die Formel 1 zuständig ist.

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