Sport : Fakten: Steuerfahndung bei Ajax und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Die niederländische Steuerfahndung hat am Montag die Geschäftsräume des Fußball-Erstligisten Ajax Amsterdam durchsucht und mehrere Personen vorläufig festgenommen. Der Klub steht im Verdacht, mit Verträgen der Spieler Schota Arweladse und Michael Laudrup mindestens fünf Millionen Gulden (4,4 Millionen Mark) hinterzogen zu haben.

Herrlichs Vertrag verlängert

Borussia Dortmund hat den Vertrag mit dem von einem Hirntumor geheilten Fußball-Profi Heiko Herrlich um ein Jahr bis 2002 verlängert. Der 29-jährige Stürmer hatte nach seiner Erkrankung im letzten Jahr und einer Strahlen-Therapie erst vor kurzem wieder mit dem Training begonnen.

Machtwort von Hitzfeld

Ottmar Hitzfeld hat den Wechselabsichten von Giovane Elber und Bixente Lizarazu ein Ende bereitet. "Darüber müssen wir nicht diskutieren. Leistungsträger verkaufe ich nicht. Da gibt es auch keine finanzielle Schmerzgrenze", erklärte der Trainer des FC Bayern München der "Bild"-Zeitung. Stefan Effenberg spielt bei Hitzfelds Planungen nur noch für die kommende Saison eine Rolle.

Matthäus liebäugelt mit Inter

Lothar Matthäus denkt über ein Engagement beim italienischen Fußball-Renommierklub Inter Mailand nach. "Inter geht es nicht gut. Ich will dem Verein helfen", bestätigte der Rekordnationalspieler gegenüber der "Münchner Abendzeitung". Welche Funktion der 40-Jährige bei Inter ausfüllen soll, ist unklar. Matthäus hatte von 1988 bis 1992 bei Inter gespielt.

Gladbach holt Tschechen

Der tschechische Fußball-Nationalspieler Ivo Ulich wechselt für eine Ablösesumme von drei Millionen Mark von Slavia Prag zu Borussia Mönchengladbach. Der 26-jährige Mittelfeldspieler war bis 2003 an Slavia gebunden und erhält einen Dreijahresvertrag.

Bundestrainer Krowicki tritt zurück

Leszek Krowicki ist nach der verpassten WM-Qualifikation als Bundestrainer der Frauen zurückgetreten. Krowicki hatte Dago Leukefeld beerbt und will nur noch für den Buxtehuder SV arbeiten. Die DHB-Auswahl hatte am Sonntag durch eine 22:27-Niederlage gegen Schweden die sicher geglaubte Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Italien im Dezember verspielt.

Geldstrafe für Fulst

Das Bundessportgericht hat den Bahnrad-Olympiasieger Guido Fulst wegen eines Doping-Vergehens zu einer Geldstrafe verurteilt. Wie die "Netzeitung" berichtet, muss Fulst 2000 Schweizer Franken Strafe zahlen und wird nachträglich für das Stuttgarter Sechstagerennen disqualifiziert. Bei Fulst war der Coffein-Wert zu hoch gewesen.

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