• Fakten: Uefa droht den G14-Klubs - Frankfurt akzeptiert Sperre - Rückschlag für Matthäus - Zuschlag für Kölmel

Sport : Fakten: Uefa droht den G14-Klubs - Frankfurt akzeptiert Sperre - Rückschlag für Matthäus - Zuschlag für Kölmel

Uefa droht den G14-Klubs

Die Fronten zwischen der Europäischen Fußball-Union (Uefa) und der "G14", einer Vertretung der größten Klubs des Kontinents, verhärten sich. Wenige Tage, nachdem der Zusammenschluss der 14 europäischen Fußballklubs offiziell besiegelt wurde, droht die Uefa den Vereinen, unter ihnen Bayern München, Borussia Dortmund, Real Madrid, AC Mailand und Manchester United, in einem Brief mit Konsequenzen. "Das ist allgemein formuliert. Aber eine Champions League ohne Milan, Real, Barcelona oder Manchester kann ich mir nicht vorstellen", sagte der Manager von Borussia Dortmund, Michael Meier, über die Spekulationen über einen eventuellen Ausschluss der Klubs aus dem Europapokal. "Von den 14 Klubs spielen zwölf in der Champions League, diese Veranstaltung kann die Uefa dann beenden", kommentierte Rummenigge.

Frankfurt akzeptiert Sperre

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss im Spiel gegen Borussia Dortmund auf Libero Peter Hubtschew verzichten. Der DFB-Kontrollausschus beantragte eine Sperre von zwei Wochen für den Bulgaren, der in der Partie gegen Werder Bremen (1:1) am vergangenen Sonnabend des Feldes verwiesen wurde. Die Frankfurter werden die Sperre für den 36-jährigen Abwehrchef akzeptieren. "Es ist völlig sinnlos, dagegen vorzugehen", sagte der Eintracht-Trainer Felix Magath.

Rückschlag für Matthäus

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus musste auf dem Weg ins Finale der Major League Soccer (MLS) einen herben Rückschlag hinnehmen. Der 39-jährige Fußballer verlor mit den New York/New Jersey MetroStars im ersten Halbfinalspiel der US-amerikanischen Profiliga bei Chicago Fire mit 0:3 (0:2). Die MetroStars müssen nun in der "Best-of-three"-Serie im zweiten Spiel am Freitag gewinnen.

Zuschlag für Kölmel

Der Leipziger Stadtrat hat das Millionen- Projekt Zentralstadion an die EMKA Immobilien Beteiligungsgesellschaft vergeben. Das Unternehmen, das Kinowelt-Chef Michael Kölmel gehört, soll das marode Stadion für 260 Millionen Mark zu einer modernen Arena für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 umbauen. Dafür stimmte die deutliche Mehrheit der 62 anwesenden Stadträte. Bund und Stadt beteiligen sich mit 128,4 Millionen Mark an den Gesamtkosten des Projekts.

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