Sport : Fakten

Neue Erkenntnis im Fall Cavagnoud

Der Unfall, der zum Tod der Skirennläuferin Regine Cavagnoud führte, ist laut der österreichischen Ermittler auf "menschliches Versagen eines der beiden verantwortlichen Trainer zurückzuführen". Die Französin war am Montag bei einem zeitgleichen Training des deutschen und französischen Teams auf dem Pitztaler Gletscher mit dem deutschen Trainer Markus Anwander zusammengeprallt, der sich zum Präparieren auf der Piste befand. Der leitende Staatsanwalt Heinrich Tede wollte einen Schuldigen noch nicht benennen, kam aber bereits zu der Erkenntnis: "Xavier Fournier (Frankreichs Trainer) hat den Start von Cavagnoud freigegeben. Das hätte er nicht tun dürfen."

Meyer bleibt in Gladbach

Das Tauziehen um Trainer Hans Meyer beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat ein Ende. Der 59-Jährige verlängerte per Handschlag mit Präsident Adalbert Jordan seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bis 2004. Ursprünglich wollte er nach 30 Trainer-Jahren im kommenden Mai in den Ruhestand gehen.

Hansa will sich von Salou trennen

Fußball-Bundesligist Hansa Rostock will sich von Bachirou Salou trennen. Der Stürmer, bei Rostock noch bis 2003 unter Vertrag, hatte Hansas Chef Manfred Wimmer hart attackiert. "Wer ist Wimmer? Ich spiele schon 13 Jahre in der Bundesliga, da muss er mir nicht sagen, was wichtig ist. Ich erwarte mehr Respekt", hatte Salou erklärt. Wimmer hatte Salous Leistung bemängelt.

Babelsberg kauft einen Torwart

Nach der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Jens Dowe von Rapid Wien, der bereits heute im Aufgebot gegen den KSC steht, meldete der Fußball-Zweitligist mit Torwart Nico Thomaschewski vom BFC Dynamo eine weitere Neuverpflichtung. Der 30-Jährige war kurzzeitig zweiter Mann beim 1. FC Union hinter dem heutigen Babelsberger Manager Oskar Kosche.

Neue Serie der Formel-1-Hersteller

Die in der Formel 1 engagierten Autohersteller wollen eine Gesellschaft gründen, die eine eigene Grand-Prix-Serie planen soll, falls die Verhandlungen mit der Kirch-Gruppe über die Zukunft der Rennserie nach 2007 zu keinem Ergebnis führen. Dies teilte Daimler-Chrysler-Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert mit. Der Medienkonzern hält 75 Prozent an der Formel-1-Vermarktungsgesellschaft SLEC.

Marathon der Angst

Angesichts der Terror-Drohungen gegen sechs große amerikanische Brücken zwischen dem 2. und 7. November könnte auch der 32. New York Marathon am Sonntag (ab 16.30 Uhr/ARD) mögliches Ziel eines Anschlags sein. Der Gedanke, dass 30 000 Läufer auf der Verrazano-Narrows-Brücke von Manhattan nach Staten Island vielleicht ihr Leben riskieren, hat unter den internationalen Teilnehmern zu einer Rücktrittswelle geführt. Statt 1500 starten diesmal nicht mal 1000 deutschen Läufer im "Big Apple".

Nowitzki und Jordan überragend

Der deutsche Basketball-Nationalspieler Dirk Nowitzki und Superstar Michael Jordan waren die überragenden Akteure am zweiten Spieltag der NBA. Nowitzki steuerte 30 Punkte zum 99:92-Sieg seiner Dallas Mavericks bei den Philadelphia 76ers bei, 31 Zähler gelangen Jordan für die Washington Wizards beim 98:88 gegen die Atlanta Hawks.

Vorlage durch Sturm

Mit seiner Vorlage zum 3:2-Führungstreffer konnte sich der deutsche Eishockey-Nationalspieler Marco Sturm beim 5:2-Sieg der San Jose Sharks über die Atlanta Thrashers auszeichnen.

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