Sport : Fakten

KOMMEN,GEHEN

Kleinschmidt und Zabel vorn

Die Fußball-Nationalmannschaft der Frauen, Rallye-Pilotin Jutta Kleinschmidt und Telekom-Radsprinter Erik Zabel wurden am Freitagabend in München auf einer ARD-Gala mit der Sport-Victoria des Jahres 2001 ausgezeichnet. Der zweite Platz bei den Mannschaften ging an das Weltmeister-Team im Skispringen vor dem FC Bayern München. Hinter Kleinschmidt entschieden sich die Zuschauer per Ted-Wahl für die Weltmeisterinnen Hannah Stockbauer (Schwimmen) und Martina Ertl (Ski alpin). Zabel gewann vor Skisprung-Weltmeister Martin Schmitt und Formel-1-Champion Michael Schumacher.

Fünf Verletzte bei Rallye-WM

Ein schwerer Unfall mit fünf verletzten Zuschauern hat am Samstag das Finale zur Rallye-Weltmeisterschaft in Wales überschattet. Die viertplatzierten Spanier Carlos Sainz/Luis Moya kamen mit ihrem Auto von der Strecke ab und erfassten 15 Zuschauer. Sainz und Moya überstanden den Unfall unverletzt, wurden aber vom eigenen Team aus dem Wettbewerb genommen.

Herzoperation bei Fußballcoach

Der Trainer des französischen Erstliga-Clubs AJ Auxerre, Guy Roux, musste sich in Paris einer Bypass-Operation unterziehen. Wie der Club mitteilte, hatte der 63-Jährige beim Training eine Herzattacke erlitten. Roux betreut das Team von Auxerre seit 40 Jahren und hatte es 1996 zum Doppel in Meisterschaft und Pokal geführt.

Blatter lobt deutsche Elf

Deutschland zählt nach Auffassung des Präsidenten des Internationalen Fußball-Verbandes (Fifa), Joseph Blatter, zu den Favoriten bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Japan und Südkorea. Dennoch wollte sich der Schweizer nicht darauf festlegen lassen, dass die deutsche Elf für die Auslosung der WM-Endrunde gesetzt wird.

60 Millionen für Lucio

Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin soll Bayer Leverkusen 60 Millionen Mark für den brasilianischen Nationalspieler Lucio geboten haben. Dies sei nach Tuttosport am Rande des wegen Nebels ausgefallenen Champions-League-Spiels passiert.

Fahnder in Kolumbiens Fußball

Kolumbiens Fußball ist ins Visier der nationalen Steuerfahnder geraten. Die Finanzbehörden haben gegen elf Klubs und mehrere Profis Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Durchleuchtet werden Kontenbewegungen und Verträge.

Strafe nach Probetraining

Das Probetraining des kolumbianischen Fußball-Nationalspielers Edvin Congo beim Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern hat für den Profi vom Spanischen Rekordmeister Real Madrid ein Nachspiel. Reals Sportdirektor Valdano erklärte, dass dem 25-Jährigen eine Strafe drohe, weil er ohne Madrids Wissen in die Pfalz gereist sei. Der FCK hatte den Stürmer als Costa-Ricaner ausgegeben.

Schepel durfte laufen

Die Rolle des Eissport-Weltverbandes ISU im "Fall Schepel" wird immer undurchsichtiger. Der russische Europameister durfte am Samstag trotz des bestehenden Verdachts auf Blutdoping beim Weltcup in Den Haag über 1500 m antreten, hatte aber mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Die Starterlaubnis war Schepel schriftlich gewährt worden. Grund für die Aufhebung der Schutzsperre war das negative Ergebnis eines zweiten Bluttests in Den Haag. Schepel hatte argumentiert, er habe von Natur aus erhöhte Hämatokritwerte.

Kein Mann der ruhigen Hand

Mit einem Eklat und der Verhaftung des US-Profis James Butler endete eine Benefiz-Boxveranstaltung in New York. Zum Ende des Abends, bei dem die Beteiligten ihre Börsen für die Opfer und Hinterbliebenen der Terrorakte vom 11. September spendeten, erwies sich Butler als schlechter Verlierer. Nach seiner Punktniederlage gegen Richard Grant rastete Butler aus, als der Sieger ihn umarmen wollte. Der 28-Jährige schlug mit der Faust zu und zertrümmerte Grant den Kiefer. Er wurde wegen Körperverletzung festgenommen.

KOMMEN UND GEHEN

Ohne Sforza und Chapuisat

Für Ciriaco Sforza von Bayern München und den früheren Dortmunder Stephane Chapuisat ist die Karriere in der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft beendet. Nationaltrainer Köbi Kuhn bejahte dem "Sport-Magazin" die Frage, ob die Ära der beiden vorbei sei.

Wenger verlängert bei Arsenal

Bayer Leverkusens Champions-League-Gegner Arsenal London kann über das Ende dieser Saison in Englands Fußball-Meisterschaft hinaus mit Startrainer Arsene Wenger planen. Der Franzose bestätigte vor dem Schlagerspiel von Arsenal am Sonntag gegen Manchester United, dass er sich mit dem Vizemeister auf eine Verlängerung seines zum Saisonende auslaufenden Vertrages mündlich geeinigt hat.

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