Sport : Fakten

Fünf Tote beim Fernsehen

Während des Afrika-Cup-Spieles zwischen Nigeria und Algerien sind fünf Fußball-Fans vor dem TV-Gerät gestorben. In Lagos wurden die nigerianischen Anhänger von einem Stromschlag getroffen, nachdem die auf dem Dach platzierte Fernseh-Antenne schwankend eine Hochspannungsleitung berührt hatte. 22 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Uefa lehnt Angebot von IMG ab

Die Champions League wird weiterhin von der Schweizer Agentur Team vermarktet. Das Exekutiv-Komitee der Europäischen Fußball-Union (Uefa) entschied, die bestehende Zusammenarbeit mit seinem Marketing- Partner zunächst bis zum Jahr 2006 fortzusetzen. Als Verlierer ging das US-Unternehmen IMG aus dem Rennen, das mit einer Einnahme- Garantie von 1,1 Milliarden Schweizer Franken das finanziell lukrativere Angebot unterbreitet hatte.

Stam wegen Dopings gesperrt

Der niederländische Fußball-Nationalspieler Jaap Stam und der Spanier Josep Guardiola sind wegen Doping-Vergehens von der Disziplinar-Kommission der italienischen Liga verurteilt worden. Stam von Lazio Rom wurde fünf, Guardiola von Brescia Calcio vier Monate gesperrt. Außerdem erhielten die beiden Spieler Geldstrafen von je 50 000 Euro. Stam war die verbotene Substanz Nandrolon nachgewiesen worden, Guardiola war sogar zwei Mal aufgefallen.

WM-Zweite unter Dopingverdacht

Die estnische Skilangläuferin Kristina Smigun steht unter Dopingverdacht. Der Generalsekretär des nationalen Skiverbandes bestätigte, dass der WM-Zweiten von 1999 nach dem Weltcup-Rennen im Dezember in Brusson/Italien die Einnahme von Anabolika nachgewiesen worden sei.

Entschädigungen angemahnt

Der Sportausschuss des Bundestages hat zur Eile bei der Entschädigung von Dopingopfern des DDR-Sports gemahnt. Der Haushaltsausschuss des Bundestages will die für 2002 bereit gestellte Summe von zwei Millionen Euro sperren, bis klare Kriterien für deren Auszahlung feststehen. "Es darf nicht passieren, dass die Legislaturperiode zu Ende geht und die Dopingopfer die Angeschmierten sind", sagte der sportpolitische Sprecher von CDU/CSU, Klaus Riegert.

Tyson entschuldigt sich

Einen Tag nach der von ihm ausgelösten Schlägerei mit Lennox Lewis hat sich Boxer Mike Tyson entschuldigt. "Ich bin nicht Mister Politically Correct", sagte der Ex-Weltmeister. Tyson und Lewis wollten in New York in einem ihren für den 6. April geplanten Schwergewichts-Kampf offiziell zu verkünden. Daraus wurde nichts. Stattdessen begann die Schlägerei. Für Klaus-Peter Kohl, Chef der Hamburger Universum Box-Promotion, war die Prügelei eine gelungene Promotion-Einlage. "Ich bin zu 90 Prozent sicher, dass das Show war", sagte er.

Letzte Meldung

Reiter trampt zum Sieg

Weil er ein Stück des Kurses in einem Auto mitgefahren war, hat ein Jockey ein Hindernisrennen bei Nottingham gewonnen. Tony McCoy war am zehnten Hindernis von "Family Business" aus dem Sattel geworfen worden. Er hielt einen Landrover an, ließ sich zu seinem Pferd fahren und setzte das Rennen fort. Weil alle anderen Reiter nach Stürzen aus dem Sattel gefallen waren, gewann McCoy. Die Rennaufsicht ließ das Resultat trotz Protesten der Wettbüros gelten. Die Buchmacher hatten eine Disqualifikation gefordert, weil McCoy das zehnte Hindernis zweimal übersprungen hatte.

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