Sport : Fakten

Hackmann für Videobeweis

Werner Hackmann, Chef der Deutschen Fußball Liga, hat für den Fernsehbeweis bei strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen plädiert. Er werde das Thema am Donnerstag auf der Schiedsrichter-Ausschusssitzung in Frankfurt zur Sprache bringen, erklärte Hackmann. Auslöser für seine Forderung ist das nicht anerkannte Tor von Bernardo Romeo beim 0:3 des Hamburgers SV gegen den VfB Stuttgart am Samstag.

Real muss Millionen nachzahlen

Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid muss dem Finanzamt 53 Millionen Euro (104 Millionen Mark) Steuern nachzahlen. Real ist der erste Klub der Primera Division, der von den Steuerbehörden einen entsprechenden Bescheid erhalten hat. Die Finanzämter hatten bei 18 Vereinen der Ersten und Zweiten Liga nachgeforscht. Dabei entdeckten sie Steuerlücken von 240 Millionen Euro.

Ruf nach Maradona

Argentiniens Fußballidol Diego Maradona soll der Regierung bei der Bewältigung der Staats- und Finanzkrise helfen. Nach Angaben von Sportminister Daniel Scioli soll der Weltmeister von 1986 in Kürze einen Posten in seiner Behörde erhalten. "Er könnte in Armenvierteln mit Kindern Fußball spielen", erläuterte Maradonas Manager Guillermo Coppola.

Demoverbot in Südkorea

Aus Sicherheitsgründen hat Südkoreas Regierung während der Fußball-Weltmeisterschaft vom 31. Mai bis 30. Juni Demonstrationen in der Nähe der zehn WM-Stadien verboten. Die Gegenden um die Arenen werden großräumig zu "versammlungsfreien Zonen" erklärt. Das teilte ein Sprecher des Premierministers am Mittwoch mit.

Rogge will Shows beenden

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, will die Stärkung der Olympischen Winterspiele fortsetzen und dennoch den Kurs seines Vorgängers Juan Antonio Samaranch korrigieren. Der Belgier stellte das Ende der Show-Auftritte olympischer Medaillengewinner wie im Eiskunstlaufen und Turnen in Aussicht.

Big Brother überall

Das Kuriositäten-Kabinett im spanischen Fußball ist um ein Kapitel reicher. Wie die spanische Produktionsfirma Globomedia bekannt gab, wird sich ab der kommenden Saison ein noch unbekannter Drittligist in "Big Brother"-Manier von Fernsehkameras beobachten lassen. Die Fußballer werden Tag und Nacht, ob beim Training oder in ihren Wohnungen, von TV-Kameras überwacht und anschließend von den Fans beurteilt. Die Anhänger entscheiden am Ende der Woche, welche elf Akteure zur Stammformation zählen und wer auf der Bank sitzen muss. Die Zuschauer können außerdem entscheiden, welche Spieler am Saisonende gekauft oder verkauft werden.

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