Sport : Fakten

Jordans Nervenstärke

In der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA bewies "His Airness" Michael Jordan von den Washington Wizards altbewährte Nervenstärke. Der 38-Jährige versenkte in Cleveland 1,6 Sekunden vor dem Ende einen Sprungwurf zum 93:92 der Gäste, die im Schlussviertel bereits zwölf Zähler zurücklagen. Insgesamt markierte Jordan 26 Punkte. Durch den 22. Saisonsieg weisen die Wizards eine positive Bilanz auf und bleiben auf Play-off-Kurs. Bestes Team der Eastern Conference sind die New Jersey Nets.

Beckers Juniorteam wieder belebt

Das schon gescheiterte Mercedes-Juniorteam von Boris Becker wird überraschend wieder belebt. Das neue Juniorteam umfasst sechs Spieler zwischen 17 und 22 Jahren. Bekanntester Spieler ist Björn Phau. Boris Becker steht dem Team als sportlicher Berater weiterhin zur Verfügung.

Angst vor "falschen" Dopingtests

Mehr als 40 Prozent der amerikanischen Olympia-Teilnehmer fürchten sich vor "falschen" Dopingtests. Dies ergab eine Studie der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA, für die 700 Sportler befragt wurden. "Es ist Besorgnis erregend, dass so viele Athleten kein Vertrauen in die Tests und die Labors haben", erklärte USADA-Direktorin Terry Madden.

Boll überholt Roßkopf

Tischtennis-Starspieler Jörg Roßkopf ist erstmals seit 14 Jahren nicht mehr bester deutscher Akteur in der Weltrangliste. Im neuen Februar-Ranking des Weltverbandes ITTF hat der Deutsche Meister Timo Boll (Gönnern) auf Platz 10 seinen Klubkollegen Roßkopf (Rang 13) überholt.

Paris - Nizza gerettet

Buchstäblich in letzter Sekunde ist das von der Absage bedrohte Radrennen Paris - Nizza gerettet worden. Die Organisatoren der Tour de France kauften die Rechte von Ex-Profi Laurent Fignon für angeblich 800 000 Euro. Zuvor waren Verhandlungen zwischen der Tour und dem zweifachen Tour-Sieger Fignon, seit 1999 Veranstalter des Etappenrennens, ergebnislos abgebrochen worden.

Tünnemann entlastet ...

Ein unabhängiges Beratungsgremium unter Vorsitz von Hanna-Renate Laurien hat im Auftrag des Präsidiums des Deutschen Sportbundes im Fall Harold Tünnemann "keine aktive Verstrickung des Sportwissenschaftlers in das Doping-System der ehemaligen DDR" nachgewiesen. Tünnemann, der Mitarbeiter am Institut für angewandte Trainingswissenschaften (IAT) ist, hatte in der DDR eine offizielle Doping-Richtlinie unterschrieben.

...und Eissmann auch

Hans-Jörg Eissmann, Mediziner beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Mitglied des Ausschusses der Dopingkontrolleure der Europäischen Fußball-Union (Uefa), wurde vom Unabhängigen Beratergremium in Stasi-Fragen des Deutschen Sportbundes (DSB) vom Vorwurf entlastet, in eine "Dopingkonzeption im DDR-Fußball" verwickelt gewesen zu sein. Eissmann war zwischen Mai 1977 und Dezember 1990 Verbandsarzt des ehemaligen Deutschen Fußball-Verbandes (DFV) der DDR.

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