Sport : Fakten

Großes Vertrauen in Schumacher

Weltmeister Michael Schumacher ist in der am Sonntag beginnenden Formel-1-Saison der große Favorit der Deutschen. Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag von "RTL Aktuell" gehen 60 Prozent der Bundesbürger davon aus, dass der Kerpener im Ferrari auch in diesem Jahr den WM-Titel holt. Bei den Formel-1-Fans sind gar 73 Prozent vom Triumph des Weltmeisters überzeugt. Größter Konkurrent im Kampf um die WM-Krone ist laut der Umfrage Bruder Ralf Schumacher, meinen 44 Prozent der Befragten.

Blaue Briefe in Köln

Nach der so genannten Nachtschwärmer-Affäre beim 1. FC Köln, dem Bundesliga-Tabellenletzten, fordert der kommissarische Manager Claus Horstmann einen "radikalen Schnitt". Der Klub will nach dem Pokal-Halbfinale am Dienstag bei Bayer Leverkusen "blaue Briefe" verschicken, in denen ein beträchtlicher Teil der Profis erfahren wird, dass sie beim Neuaufbau in Köln nicht mehr gefragt sind. "Diese Entscheidung ist dringend notwendig. Wir wissen inzwischen, auf wen Verlass ist und mit wem wir wirklich planen können", sagt Horstmann. Nach dem 0:2 in Nürnberg hatten sich bis zu sechs Profis in Szenelokalen vergnügt.

Kein Fußball in Oberhausen

Das für heute angesetzte Spiel der Zweiten Fußball-Bundesliga zwischen RW Oberhausen und Tabellenführer Hannover 96 ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes zum zweiten Mal abgesagt worden. Bereits am Freitag voriger Woche fiel die Partie aus, wurde nun für den 20. März neu terminiert.

Kein Meeting in Jena

Die deutsche Leichtathletik verliert erneut eine attraktive Veranstaltung. Mit der Absage des 13. Sportfestes in Jena am 25. Mai setzt sich die Serie des Meeting-Sterbens fort. Zuvor waren schon das Grand-Prix-Meeting in Köln sowie die Veranstaltungen in Nürnberg und Chemnitz dem Rotstift zum Opfer gefallen.

Neue Vorwürfe gegen Taribo West

Der nigerianische Fußball-Nationalspieler Taribo West vom Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern ist von seiner vermeintlichen Ehefrau Atinuke erneut mit dem Vorwurf der Körperverletzung konfrontiert worden. Vor einem Gericht in Lagos ließ die 29-Jährige über ihre Anwälte ausrichten, dass West sie häufig geschlagen habe und zudem den Sex mit ihr verweigert hätte. Atinuke West hatte vor wenigen Wochen die Scheidung eingereicht. Der 27 Jahre alte West hat gegenüber dem 1. FC Kaiserslautern erklärt, er sei noch nie verheiratet gewesen und sehe die Vorwürfe als "eine bewusste Attacke, um mein Image als Spieler und auch als Mann Gottes zu beschädigen".

Zabel zum Auftakt Fünfter

Telekom-Sprinter Erik Zabel hat zum Auftakt der 60. Valencia-Rundfahrt der Radprofis den fünften Platz belegt. Deutschlands "Sportler des Jahres" aus Unna fuhr auf dem 126 Kilometer langen Teilstück rund um Calpe hinter dem Tagesssieger Alessandro Petacchi (Fasso Bortolo) aus Italien ins Ziel. Damit muss der Weltranglistenerste, der zuletzt bei der Mallorca-Rundfahrt und der darauffolgenen Ruta-del-Sol in Andalusien jeweils einen zweiten Platz und insgesamt drei dritte Plätze erreicht hatte, weiterhin auf seinen ersten Sieg in diesem Jahr warten. Die zweite Etappe führt heute über 216 Kilometer von Calpe nach Castellon.

Auch Hartwig schafft sechs Meter

Als sechster Stabhochspringer in der Halle überquerte der Amerikaner Jeff Hartwig beim Meeting in Donezk (Ukraine) die 6,00-m-Marke und stellte damit eine Jahresweltbestleistung auf. Der sechsmalige Weltmeister Sergej Bubka, Organisator des Leichtathletik-Meetings, hält mit 6,15 m noch immer den Hallen-Weltrekord. Hartwig gewann vor seinem Landsmann Tim Mack und Pawel Gerassimow (Russland), beide höhengleich mit 5,80 m.

Kasparow schafft nur ein Remis

Der Weltranglistenerste Garri Kasparow aus Russland kam in der dritten Runde des Superschachturniers von Linares mit Weiß gegen Ex-Weltmeister Viswanathan Anand aus Indien nach 42 Zügen nicht über ein Remis hinaus. In der Sizilianischen Partie besaß Kasparow leichte Stellungsvorteile, ließ die aber ungenutzt. In der Gesamtwertung führen Anand, Michael Adams (England) sowie die beiden Spanier Alexej Schirow und Franzisco Vallejo mit je 1,5 Punkten.

Faul und nutzlos

In Russland werden für das schlechte Abschneiden der Olympiamannschaft in Salt Lake City nicht die Sportler, sondern Funktionäre verantwortlich gemacht. Regierungsvertreter Alexej Wolin nannte die Offiziellen "faul und nutzlos". Er kritisierte: "Um seine weltweite sportliche Vorherrschaft zu beweisen, braucht Russland nicht nur starke und gut vorbereitete Athleten, sondern auch mehr autoritäre, einsatzfreudige und professionelle Funktionäre." Russische Sportler hatten sechs Goldmedaillen errungen und Platz vier im Medaillenspiegel belegt.

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