Sport : Fakten

Fifa prüft nur Finanzen

Der Fußball-Weltverband Fifa wird die von somalischen Funktionären erhobenen Vorwürfe, bei der Wahl von Joseph Blatter zum Fifa-Präsidenten 1998 seien Schmiergelder geflossen, nicht untersuchen. Darauf einigte sich das Exekutiv-Komitee am Samstag in Zürich. Dagegen wurde ein sechsköpfiges Gremium unter Vorsitz des Schotten David Will beauftragt, die Fifa-Finanzen zu prüfen.

Start trotz Dopings bei Paralympics

Auch die Paralympics von Salt Lake City haben ihre Dopingaffäre: Trotz eines positiven Tests auf das anabol wirkende Nandrolon nach einem Wettkampf im Januar in Isny im Allgäu durften zwei Schlittenfahrer aus der Ukraine am Biathlonwettbewerb teilnehmen. Die Anti-Doping-Kommission des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) gab dem Protest der Ukrainer statt. Diese hatten sich auf Verfahrensfehler bei den Dopingtests in Isny berufen.

Fischer nach Feiern konditionsstark

Beim Biathlon-Weltcup im schwedischen Östersund siegte über 10 km der Oberhofer Sven Fischer trotz eines Schießfehlers vor Michael Greis aus Nesselwang und Ole Einar Björndalen (Norwegen). "Das war ein Rennen für die kräftigen Leute wie mich. Nach den ganzen Empfängen der letzten Tage habe ich auf meine konditionellen Grundlagen vertraut", sagte Fischer, der mit der Staffel in Salt Lake City Silber gewann.

Nur Ponomarjow siegt

Beim Schachturnier der Weltelite in Linares hat Fide-Weltmeister Ruslan Ponomarjow am 12. Spieltag den einzigen Sieg erzielt. Der 18-jährige Ukrainer schlug den Spanier Vallejo, während die anderen Partien remis endeten. Ponomarjow schloss zum bisherigen Spitzenreiter Garri Kasparow (Russland) auf, der über ein Remis gegen den Engländer Adams nicht hinauskam.

Berliner Sport

Zwei Mal haben die Capitals am Freitag bei Tabellenführer Krefeld Pinguine geführt, am Ende trotzdem verloren. Die Berliner zeigten sich bei ihrer 3:5-Niederlage engagierter als noch am Dienstag beim peinlichen 0:6 gegen die Kassel Huskies. Trotzdem rutschten die Capitals der Abstiegsrunde wieder ein Stück näher. Eine Niederlage im heutigen Spiel gegen Vizemeister München Barons (Beginn 18.30 Uhr, Deutschlandhalle) sollten die Capitals daher wohl vermeiden. An der Finanzfront hat sich bei den Capitals indes noch nichts getan: Bis zum 17. März haben die Klubverantwortlichen noch Zeit, um Geld für Spieler und Angestellte aufzutreiben. Ansonsten droht dem Klub einen Tag vor der Gesellschafterversammlung der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und damit der Verlust der Lizenz.

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