Fall Rehm : DLV und DBS untersuchen weiter

DLV und DBS wollen im Fall Rehm weitere Untersuchungen

Für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und den Deutsche Behindertensportverband (DBS) ist der Fall Markus Rehm nicht erledigt. „Der Dialog mit dem DBS geht weiter. In Sachen Rehm werden weitere Untersuchungen angestrebt“, kündigte DLV-Präsident Clemens Prokop am Donnerstag an. Bereits Anfang September wird es eine Sitzung der gemeinsamen Arbeitsgruppe geben. Das Gremium wurde eingerichtet, als der Start des behinderten Weitspringers bei den deutschen Meisterschaften der Nichtbehinderten absehbar war.

Der 25-jährige unterschenkelamputierte Leverkusener war trotz des Titelgewinns bei den Meisterschaften und der Erfüllung der Qualifikationsnorm vom DLV nicht für die Europameisterschaften vom 12. bis 17. August in Zürich nominiert worden. Eine Grundlage der Entscheidung waren biomechanische Messungen der Sprünge bei den deutschen Meisterschaften am vergangenen Samstag in Ulm. Die ausgewerteten Daten ließen darauf schließen, dass Rehm durch die Karbon-Beinprothese einen unerlaubten Vorteil gehabt haben könnte. Sowohl der Springer als auch Experten halten diese Untersuchung für unzureichend. (dpa)

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