Sport : Fans verschonen Ivanschitz

Wien - Dieses Mal ließen sie ihn in Ruhe. Am vergangenen Mittwoch war Andreas Ivanschitz, der Kapitän der österreichschen Nationalmannschaft, noch von den eigenen Fans als „Judasschitz“ verhöhnt, bespuckt und beworfen worden. Dieses Mal blieb es im Gerhard-Hanappi-Stadion, wo Ivanschitz vor seinem Wechsel zu Red Bull Salzburg für Rapid Wien spielte, nach dem Skandal aber ruhig. So wie auf dem Spielfeld, wo die Nationalmannschaft des Gastgebers der Europameisterschaft 2008 weiter auf ihren ersten Sieg in diesem Jahr wartet. In fünf Länderspielen kam Österreich 2007 bei zwei Niederlagen zu drei Unentschieden.

Drei Tage nach dem 0:1 gegen Schottland hieß es gegen Paraguay gestern am Ende 0:0. Erst in der zweiten Halbzeit konnte die Auswahl von Nationalcoach Josef Hickersberger eine ansprechende Leistung zeigen. Nächster Testgegner ist am 22. August der deutsche Qualifikations-Gegner Tschechien. Tsp/dpa

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