FC Barcelona gegen Manchester City : Barca mit 2:0 auf Viertelfinalkurs

Mit einem Auswärtssieg im Hinspiel gegen Manchester City hat der FC Barcelona einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale der Champions League gemacht. Bei den Engländern war ein ehemaliger Bundesliga-Profi mit Platzverweis und verschuldetem Elfmeter der Pechvogel.

Spielentscheidende Szene: Martin Demichelis (unten) fällt Lionel Messi, es gibt Platzverweis und Elfmeter.
Spielentscheidende Szene: Martin Demichelis (unten) fällt Lionel Messi, es gibt Platzverweis und Elfmeter.Foto: Reuerts

Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona steht in der Champions League vor dem siebten Viertelfinal-Einzug in Serie. Die Katalanen siegten am Dienstag beim englischen Premier-League-Club Manchester City 2:0 (0:0) und haben damit vor dem Rückspiel am 12. März beste Aussichten auf ein Weiterkommen. Der frühere Bayern-Profi Martin Demichelis leitete die Niederlage mit einer Notbremse gegen Messi ein und wurde dafür mit einer Roten Karte des Feldes verwiesen. Der viermalige Weltfußballer verwandelte den fälligen Strafstoß sicher (54.). Dani Alves machte in der Schlussminute alles klar.

Damit scheint Barca mit einem wiedererstarkten Messi zu alter Form aufzulaufen. Angeführt von dem Argentinier, dem seit der Rückkehr nach zweimonatiger Verletzungspause nun schon elf Tore in elf Spielen gelangen, eilen die Katalanen wieder von Erfolg zu Erfolg. In der Primera Division liegen sie an der Tabellenspitze, dazu erreichten sie jüngst das Pokalfinale und treffen dort auf Erzrivale Real Madrid.

Im Etihad Stadium war es aber lange Zeit nicht das große Fußball-Spektakel, das die Experten erwartet hatten. Schließlich sind beide Teams mit zusammen 137 Toren in der Liga die treffsichersten Mannschaften. Doch über weite Strecken war das Spiel von Taktik geprägt. Insbesondere bei den Gastgebern, die in der Gruppenphase Platz zwei hinter dem FC Bayern München belegt hatten, war der Respekt im ersten K.o.-Runden-Spiel in der Champions-League-Clubgeschichte zu groß. Dabei konnte es sich Barca sogar erlauben, den brasilianischen Jungstar Neymar 73 Minuten auf der Bank zu lassen. (dpa)

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