FC Bayern : 100 Millionen für Franck Ribéry

Der FC Bayern forderte von Real Madrid eine "dreistellige Millionensumme". Angeblich wollte Real sogar 80 Millionen Euro zahlen - zu wenig für die Münchner.

Sebastian Krass[München]
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Lachhafter Preis. Der FC Bayern rief für Franck Ribéry eine gigantische Summe auf.Foto: dpa

München - Dank Michael Rensing hat der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München die Generalprobe für seinen Pflichtspielauftakt erfolgreich gemeistert und Trainer Louis van Gaal den ersten Erfolg bei seinem neuen Klub beschert. Der 25-jährige Rensing hielt am Donnerstag im Finale des Münchner Vorbereitungsturniers im Elfmeterschießen gegen Manchester United gegen Patrice Evra und John Evans und war beim 7:6 (0:0)-Sieg der Münchner Matchwinner.

Drei Tage vor dem Auftritt in der ersten DFB-Pokal-Runde beim Sechstligisten SpVgg Neckarelz war dem FC Bayern vor 69 000 Zuschauern einen Tag nach dem 4:1 über den AC Mailand allerdings die große Belastung anzumerken. Im Spiel um Platz drei unterlagen die Mailänder den Boca Juniors durch ein 3:4 (1:1, 1:0) im Elfmeterschießen.

Einen Tag nach dem Sieg gegen Milan präsentierten sich die auf sechs Positionen veränderten Münchner weniger schwungvoll als gegen die Italiener. Nach gut einer Stunde versuchte van Gaal, der weiter auf Franck Ribéry, Luca Toni, Miroslav Klose und Ivica Olic verzichten musste, mit einem fünffachen Wechsel mehr Schwung in das Spiel zu bringen. Bis zum Abpfiff wollte aber keiner der beiden Mannschaften ein Tor gelingen.

Zuvor hatte Bayern-Manager Uli Hoeneß am Rande des Turniers genüsslich verkündet, er habe als Ablöse für Franck Ribéry von Real Madrid „eine dreistellige Millionensumme“ verlangt. So zitierte ihn die „Abendzeitung“. Als Real das abgelehnt habe, habe man einen Wechsel ausgeschlossen. Die französische „L’Equipe“, in Sachen Ribéry stets gut informiert, berichtete, Real habe immerhin 80 Millionen Euro geboten.dpa/skr

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