FC Bayern : Hoeneß: Hitzfeld geht im Sommer

Kurz nach dem Silvesterfeuerwerk ließ Bayern-Manager Uli Hoeneß die Katze aus dem Sack: Trainer Hitzfeld wird den Rekordmeister zum Saisonende verlassen - und wohl woanders anheuern.

Roland Peters
Ottmar Hitzfeld
Ottmar Hitzfeld steht vor dem Abschied. -Foto: ddp

Hitzfelds Abschied vom FC Bayern ist offenbar schon beschlossen: "Gehen Sie davon aus, dass er nicht bleiben wird. Aber bis Juni schon", sagte Manager Uli Hoeneß der "Bild"-Zeitung. Eigentlich wollte Trainer Hitzfeld Ende Januar selbst seine Entscheidung bekanntgeben - nach einem geplanten Treffen mit der bayerischen Führungsriege.

Bevor Hitzfeld vor knapp zwei Wochen in den Weihnachtsurlaub ging, verkündete er jedoch bereits: "Ich weiß bereits wie es weitergeht". Das dies eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern sein würde, war nach der Kritik am Auftreten der Mannschaft in der zweiten Hälfte der Hinrunde zumindest fragwürdig. Nach einem Treffen mit dem Schweizer Nationalmannschafts-Delegierten Ernst Lämmli zwischen den Jahren scheint ein Wechsel auf die Trainerbank der Eidgenossen immer wahrscheinlicher.

Lämmli: "Unverbindliches Gespräch"

Erste Gespräche dazu fanden in Hitzfelds neuen Domizil in Lörrach statt. Nach Vorstellung der Schweizer soll der Coach des FC Bayern nach der EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz im Juni 2008 als Nachfolger des dezeitigen Trainers Jakob "Köbi" Kuhn vorgestellt werden. "Es war ein ganz unverbindliches Gespräch unter alten Bekannten. Wir kennen uns seit 25 Jahren. Das ist etwas anderes, als ob ich einen Unbekannten treffe", sagte Lämmli.

Ottmar Hitzfeld und Ernst Lämmli kennen sich aus der gemeinsamen Zeit in den 80er Jahren beim FC Aarau, wo Hitzfeld Trainer und Architekt Lämmli in der Sponsorvereinigung des Vereins aktiv war.

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