FC Bayern München : Kommt Schuster für Hitzfeld?

Bernd Schuster hat weiterhin Interesse, den deutschen Fußball-Rekordmeister zu trainieren. Bayern München sucht zum Saisonende einen neuen Coach, wenn der Vertrag mit Ottmar Hitzfeld ausläuft.

München - "Grundsätzlich denke ich, dass es keinen Trainer geben wird, der dem FC Bayern absagt, und das würde auch ich nicht tun", sagte Schuster im bayerischen Fernsehen. Der FC Bayern gehöre gemeinsam mit Manchester, Real und Barcelona seit vielen Jahren zu den europäischen Spitzenclubs. Derzeit trainiert Schuster den spanischen FC Getafe.

Der gebürtige Augsburger hatte schon in der vergangenen Woche sein Interesse an einem Engagement bei den Bayern bekundet und eine Rückkehr in sein Heimatland nicht ausgeschlossen. Im Bayerischen Fernsehen räumte Schuster ein, ihm und seiner Familie gefalle es in Spanien sehr gut, "aber Deutschland reizt immer wieder und man möchte auch mal wieder zurückkommen. Zu einem Spitzenverein wäre natürlich noch besser."

Schuster auch von Real Madrid umworben

Zudem könne er aus Spanien etwas mitbringen und vielleicht etwas in die deutsche Mentalität einfließen lassen. "In Spanien hat es auch deshalb gut geklappt, weil ich deutsche Tugenden mitgebracht habe, und ich denke, dass dies auch umgekehrt funktionieren würde", erklärte der 47-Jährige. Als Coach hatte er in Deutschland den 1. FC Köln und Fortuna Köln betreut.

Der 21-fache Nationalspieler gilt bei Bayern und dem spanischen Rekordmeister Real Madrid als Trainerkandidat für die kommende Saison. Bayern-Präsident Franz Beckenbauer hatte Schuster kürzlich als möglichen Nachfolger von Ottmar Hitzfeld, dessen Vertrag nur bis Saisonende läuft, ins Spiel gebracht. "Ich hoffe nur, dass es nicht dazu kommt, dass beide anfragen und ich mich entscheiden muss", sagte Schuster. Beide Vereine wären jedoch attraktiv: "Stars hin oder her. Was mich bei Bayern oder bei Real viel mehr reizt, ist der ständige Druck, gewinnen zu müssen. Diesen Druck braucht man, um Höchstleistungen zu bieten - als Spieler wie als Trainer." (tso/dpa)

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