FC Bayern München : Real Madrid an Schweinsteiger interessiert

Bastian Schweinsteiger ist im Ausland sehr beliebt. Angeblich sollen für den Mittelfeldspieler des FC Bayern Angebote von Real Madrid und Juventus Turin vorliegen. Der Nationalspieler wäre einem Wechsel in eine der internationalen Topligen nicht abgeneigt.

Bastian Schweinsteiger
Bastian Schweinsteiger ist auch international beliebt. -dpa

MünchenDer FC Bayern München bekommt beim Kampf um Bastian Schweinsteiger offenbar immer mehr internationale Konkurrenz. Nach einem Bericht des Fußball-Magazins "Kicker" soll nun auch Real Madrid seine Fühler nach dem Nationalspieler ausgestreckt haben, dessen Vertrag beim deutschen Meister am Saisonende ausläuft. Die Bayern wollen das Eigengewächs behalten, Manager Uli Hoeneß hat die Gespräche mit Schweinsteiger und dessen Berater bereits aufgenommen.

Real-Vertreter sollen nach München kommen

Schweinsteiger hat bislang stets betont, dass der FC Bayern sein "erster Ansprechpartner" sei. Einen Wechsel ins Ausland hat der 24-Jährige aber auch grundsätzlich als reizvoll bezeichnet. Nach "Kicker"-Informationen soll Reals Technischer Direktor Miguel Angel Portugal schon bald nach München kommen. Der 62-malige Nationalspieler Schweinsteiger könnte im kommenden Sommer ablösefrei wechseln, was ihn zusätzlich interessant macht. Die Bayern müssten das Gehalt des Mittelfeldspielers wohl deutlich anheben, der "Kicker" spekuliert mit einer möglichen Verdoppelung der bisherigen Bezüge von angeblich drei Millionen Euro pro Jahr.

Auch in Italien steht Schweinsteiger bei Top-Klubs wie dem AC Mailand oder Juventus Turin offenbar hoch im Kurs. Die "La Gazzetta dello Sport" berichtete am Montag, dass Juve Schweinsteiger als Nachfolger für den Tschechen Pavel Nedved holen wolle. Juve habe für Schweinsteiger ein Angebot vorbereitet, dass einen Vierjahresvertrag mit einem Gehalt von 3,5 Millionen Euro netto pro Saison vorsehen soll. Sollte Schweinsteiger bei Bayern nicht verlängern, würden sich die Turiner sofort um ihn bemühen, heißt es in dem Bericht weiter. (mbo/dpa)

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