FC Bayern : Podolski: Bremen war "Ausrutscher"

Nach den Niederlagen gegen Wolfsburg, Bielefeld und Bremen hängt beim FC Bayern der Haussegen schief. Wenig beeindruckt zeigt sich davon Stürmer Lukas Podolski: "Solche Phasen gibt es nun mal", meint er achselzuckend.

München - Auch nach der 1:3-Niederlage bei Werder Bremen am achten Bundesliga-Spieltag bleibt Bayern-Stürmer Lukas Podolski gelassen. "So eine Niederlage passiert halt mal. Das war ein Ausrutscher," erklärte der Nationalspieler dem Onlineportal Sport1.de. "Es ist ja nicht so, dass wir abgestiegen sind," so Podolski weiter.

Überhaupt hält der Ex-Kölner die Diskussion um die derzeitige Formschwäche der Münchner für völlig überzogen: "Wir sind drei Punkte hinter Bremen, da ist nichts Großartiges passiert. In meinen Augen war das eine Niederlage, die man verschmerzen kann. Es sind noch genügend Spiele", meinte Podolski weiter. In Deutschland werde aber nun wieder "ein Riesen-Theater" gemacht. Die Formschwankungen seien darüber hinaus auch zweieinhalb Monate nach Saisonstart noch auf die WM zurückzuführen. Willy Sagnol sei etwa mit großem "Rückstand in die Saison gestartet".

Zufrieden zeigt sich Podolski mit Trainer Magaths neuem System der drei Angreifer. "Als Stürmer liebe ich natürlich das Offensiv-Spiel. Daher liegt mir das neue System auch und ich freue mich, mit solchen Top-Stürmern vorne zu spielen", erklärte der 21-Jährige. Will er sich dort einen Stammplatz erarbeiten, müsse er aber härter arbeiten als gegen Werder. "Solche Phasen gibt es nun mal", meint Podolski. (tso)

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