FC Bayern : Rummenigge: Köln ist "Rückschritt" für Podolski

Im Tauziehen um Stürmer Lukas Podolski legt Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge jetzt per Interview nach. "Was mir nicht gefällt, ist seine Einstellung", beklagt der Münchner. Auch Oliver Bierhoff schlägt sich auf die Seite der Bayern.

Rummenigge
Karl-Heinz Rummenigge ist ziemlich genervt von Lukas Podolskis Wechselabsichten. -Foto: dpa

MünchenEine Rückkehr zum 1. FC Köln bedeutet für Nationalstürmer Lukas Podolski nach Ansicht von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den beruflichen Niedergang. "Seien wir mal ehrlich: Das ist doch ein Karriererückschritt", kritisierte Rummenigge gegenüber sport1.de den wechselwilligen Angreifer des FC Bayern München. "Beim FC Bayern spielt er in der Champions League und um die Meisterschaft. Das wird in Köln wahrscheinlich nicht der Fall sein."

Ähnlich bewertete Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff die Situation Podolskis: "Meiner Meinung nach sollte er Scheuklappen aufsetzen, sich durchbeißen und die Hürde bei den Bayern nehmen", sagte Bierhoff im Bayerischen Fernsehen. "Bayern zahlt ihm viel Geld, da muss er sich professionell verhalten und hart weiterarbeiten." München hat Podolski inzwischen signalisiert, ihn bei einem akzeptablen Angebot im Sommer ziehen lassen zu wollen.

Rummenigge kritisierte die Einstellung des Angreifers, der in München hinter den gesetzten Luca Toni und Miroslav Klose nur Ersatz ist. "Wenn ich bei Bayern München spiele und die Chance habe, mich dort durchzusetzen, dann tue ich einfach alles dafür. Er vermittelt seit Monaten den Eindruck, als drehe es sich bei ihm nur noch um einen Vereinswechsel beziehungsweise eine Rückkehr zum 1. FC Köln. Was mir nicht gefällt, ist seine Einstellung." (jvo/dpa)

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