Fed-Cup : Grönefeld gelingt die Revanche

1:1 in Tschechien nach dem ersten Tag.

Brünn – Den deutschen Frauen winkt in Tschechien weiter das erste Fed-Cup-Halbfinale seit 15 Jahren. Für den deutschen Punkt zum 1:1-Zwischenstand nach dem Samstag sorgte Anna-Lena Grönefeld in Brünn mit dem 6:2, 6:2 im Eröffnungseinzel gegen Lucie Safarova. Andrea Petkovic konnte den Vorsprung anschließend nicht ausbauen und verlor 4:6, 4:6 gegen Petra Kvitova.

„Es ist das Resultat, das ich erwartet habe“, sagte die deutsche Teamchefin Barbara Rittner. „Anna hat sehr gut gespielt und Safarova auf dem falschen Fuß erwischt, für Petkovic war es das erste Fed-Cup-Einzel, das hat man gemerkt.“ Für Sonntag ist die Darmstädterin gegen Safarova vorgesehen, danach tritt Grönefeld gegen Kvitova an. Für das Doppel sind bisher Tatjana Malek und Kristina Barrois sowie Lucie Hradecka und Kveta Peschke nominiert. Sabine Lisicki, die eigentlich die deutsche Nummer eins ist, hatte für das Viertelfinale abgesagt.

Dafür spielte Grönefeld zum Auftakt stark wie lange nicht. „Alles hat geklappt, das gibt es vielleicht dreimal im Jahr“, sagte die 24-Jährige, die derzeit auf Rang 66 der Weltrangliste liegt. Einen Monat nach der knappen Niederlage gegen Safarova beim Turnier in Brisbane ließ sie der Tschechin keine Chance. „Ich wollte meine Revanche und habe sie bekommen“, sagte Grönefeld, „vielleicht war sie auch ein bisschen angespannt vor dem Heimpublikum.“

Petkovic stand danach gegen die ebenfalls mit Links spielende Kvitova bei eigenem Aufschlag immer wieder unter Druck – den sie sich aber nach eigenen Worten auch selbst auferlegt hatte. „Ich werde am Sonntag entspannter sein“, sagte sie. Auch ein Zwischenspurt auf 3:4 und ein lauter Anfeuerungsschrei halfen nichts mehr. Nach 1:25 Stunden stand die gerechte Niederlage fest. Damit wartet Petkovic weiter auf den ersten Sieg gegen eine tschechische Spielerin. dpa

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