Sport : Ferguson gegen Mourinho Manchester gegen Inter ist auch ein Duell der Trainer

Manchester - ManU kontra Inter, Sir Alex Ferguson gegen José Mourinho: Die Fußballwelt schaut an diesem Mittwoch (20.45 Uhr, live bei Sat 1) gebannt nach Old Trafford. Champions-League-Titelverteidiger Manchester United will im Achtelfinale den Italienischen Meister Inter Mailand ausschalten. „Jetzt kommt die Königin der Spiele“, titelte „La Gazzetta dello Sport“ vor dem Duell der großen Trainerrivalen.

Nach dem 0:0 im Hinspiel rechnet Ferguson mit einem sehr defensiv eingestellten Kontrahenten. „Inter wird versuchen, 120 Minuten ohne Tor zu überstehen“, glaubt der 67-Jährige. „Aber mir macht das keine Sorgen. Meine Spieler haben schon gezeigt, dass sie im Elfmeterschießen bestehen können.“ Der Englische Meister ist seit 20 Partien in der Champions League ungeschlagen und will den vor zwei Wochen aufgestellten Rekord in der vom deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark geleiteten Partie ausbauen. Im eigenen Stadion gab es in den vergangenen 18 Partien in diesem Wettbewerb keine Niederlage mehr, die letzte liegt mehr als vier Jahre zurück.

   Wenn Ferguson etwas Kopfzerbrechen bereitet, dann ist es die Aufstellung. „Jede Woche muss ich Weltklassespieler draußen lassen. Da muss ich immer fürchten, dass ich auch eine falsche Wahl treffen kann“, sagte der Schotte, der noch um den Einsatz von Innenverteidiger Rio Ferdinand bangt. Mourinho, der sich in einem Interview selbst als möglicher Nachfolger Fergusons anpries, hat mit dem FC Porto und später mit dem FC Chelsea nur eins von 13 Duellen mit seinem 21 Jahre älteren Trainerkollegen verloren. Allerdings plagen den Portugiesen aktuell die größeren Sorgen. Beim 2:0-Sieg Inters gegen den FC Genua verletzten sich die beiden Innenverteidiger Marco Materazzi und Nicolás Burdisso. Der Rumäne Cristian Chivu – eine mögliche Alternative – ist nach einer Oberschenkelverletzung gar nicht erst mit nach England gereist.

    Im zweiten englisch-italienischen Duell muss der FC Arsenal einen 1:0-Vorsprung beim AS Rom verteidigen. Mut macht Arsenal hierbei die Serie von zuletzt 17 Spielen ohne Niederlage. Spannend wird es in den beiden weiteren Spielen am Mittwochabend. Beide Hinspiele endeten Unentschieden. Der FC Barcelona spielte bei Olympique Lyon 1:1, Atlético Madrid und der FC Porto trennten sich 2:2.dpa

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