Sport : FERIENSPIELE (13) Wie man richtig skatet

Christoph Zschätzsch

Sie haben Urlaub und wollen nicht nur in der Sonne liegen, sondern auch ein bisschen Sport treiben? Das ist gut so, aber passen Sie auf! Jedes Spiel hat so seine Tücken. Damit nichts schief geht, erklären Ihnen prominente Sportler in loser Folge, wie Sie die wichtigsten Sommerspiele heil überstehen.

Skaten mit Helm sieht uncool aus – das hört man oft, vor allem von Freizeitsportlern. Ich trage einen Helm. Das ist ein absolutes Muss! Ein Fahrradhelm reicht völlig. Selbst ein Fortgeschrittener fällt ab und zu mal hin. Der Kopf ist nun mal eine sensible Zone, es kann zu schweren Unfällen kommen. Zur Schutzausrüstung gehören auch Knie-, Handgelenk-, und Ellenbogenschoner. Wer sich Skates nicht nur leihen, sondern kaufen will, sollte nicht das Billigangebot für 25 Euro nehmen. Die Plastikrollen gehen schnell kaputt. Am Besten ist es, sich beim Kauf beraten zu lassen.

Es ist soweit, Sie stehen erstmals auf Skates: Suchen Sie sich eine Strecke ohne Gefälle. Ohne Autos, Fußgänger oder Radfahrer. Parkplätze von Supermärkten eignen sich sonntags gut. Oberkörper nach vorne beugen, in die Hocke gehen, und los geht es. Langsam anfangen und bremsen und ausweichen üben. Erst wenn man die Basics beherrscht, sollte man sich auf eine längere Tour wagen. Sinnvoll ist es, an einem Kurs teilzunehmen, wie ihn Skate-Schulen anbieten. Auch das Fallen will gelernt sein: nach vorne nämlich, auf die gepolsterten Knie und Hände. Wer nach hinten fällt, dem tut der Hintern ziemlich weh.

Christoph Zschätzsch (25) aus Gera ist EM-Zweiter und WM-Vierter im Speedskating.

Foto: R/D

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