Sport : FERIENSPIELE (4) Wie man Federball spielt

Nicole Grether

Sie haben Urlaub und wollen nicht nur in der Sonne liegen, sondern auch ein bisschen Sport treiben? Das ist gut so, aber passen Sie auf! Jedes Spiel hat so seine Tücken. Damit nichts schief geht, erklären Ihnen prominente Sportler in loser Folge, wie Sie die wichtigsten Sommerspiele heil überstehen.

Um Federball zu spielen, muss man gar nicht viel Geld ausgeben. Ein Schläger, ein Ball – und los geht’s. Man braucht ja nicht mal ein Netz, weil man die Bälle einfach hin- und herschlägt. Für Strand, Garten oder die grüne Wiese reichen auch ganz einfache Geräte. Natürlich haben diese einfachen Materialen auch Nachteile. Holzschläger können bei starker Beanspruchung brechen. Oder nach einer kurzen Benutzungsdauer wird die Bespannung schon zur Hängematte. Bei den Bällen rate ich zu Plastikfederbällen, die sind wenigstens nicht so windempfindlich.

Auch in die Sportbekleidung muss beim Federball nicht groß investiert werden. Es ist eigentlich egal, was man anzieht. Die Kleidung muss nur eine gewisse Bewegungsfreiheit ermöglichen. Kurze Hose, T-Shirt – das reicht. Als Grundvoraussetzung sollte man schon ein bisschen Kondition mitbringen. Aber jeder kann sich ja so lange bewegen, wie er möchte und wie er es schafft. Um aber Trainingseffekte zu erzielen, würde ich schon sagen, man müsste so etwa eine dreiviertel Stunde bis eine Stunde spielen.

Wer sich so anstrengt, wird hinterher die Belastung spüren: im Rücken, in den Armen und in den Beinen. Bei manchen wird sich auch ein Muskelkater im Hintern bemerkbar machen, der kommt dann von den Ausfallschritten, die man hin und wieder beim Federballspiel machen muss.

Federballspielen kann man eigentlich überall, am günstigsten am Strand oder im Gras. Am besten geeignet ist sicherlich eine ebene Fläche. Dadurch wird die Gefahr geringer, dass man umknickt oder stolpert, was zu schlimmen Verletzungen führen kann. Die Plastikfederbälle sind so ausgerichtet, dass man mit ihnen sogar bei leichtem Wind ganz gut spielen kann. Die Bälle können nicht so leicht abgetrieben werden.

Nicole Grether ist mehrfache Deutsche Badminton-Meisterin. Sie liegt in der Weltrangliste im Einzel auf Rang 28, im Doppel auf Rang 15. Foto: privat

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