Sport : FERIENSPIELE (6) Wie man schnorchelt

Norbert Kammholz

Sie haben Urlaub und wollen nicht nur in der Sonne liegen, sondern auch ein bisschen Sport treiben? Das ist gut so, aber passen Sie auf! Jedes Spiel hat so seine Tücken. Damit nichts schief geht, erklären Ihnen prominente Sportler in loser Folge, wie Sie die wichtigsten Sommerspiele heil überstehen.

Zum optimalen Schnorcheln gehört die so genannte ABC-Ausrüstung: Brille, Schnorchel, Flossen. Die Brille sollte man nur im Fachgeschäft kaufen, weil sie dicht sitzen muss. Der Schnorchel darf nicht länger als 23 Zentimeter sein, weil man sonst seine eigene, verbrauchte Luft einatmet. Und die Flossen sollten nicht zu hart sein. Es genügen preiswerte Flossen aus dem Kaufhaus.

Die Brille sollte man nach dem Kauf mit Zahnpasta einschmieren und dann ausspülen. Das verhindert, dass sie beschlägt. Bevor man mit der Brille und dem Schnorchel ins Meer geht, sollte man die Ausrüstung in der Badewanne ausprobieren. Es ist ja doch etwas Neues, über den Schnorchel zu atmen. Am Meer oder am See ist es sehr empfehlenswert, in die Brille zu spucken und diese dann auszuspülen. Auch das verhindert, dass das Glas beschlägt. Durch den Auftrieb der Brille kann man im Wasser nicht untergehen, das erleichtert das Schnorcheln ungemein. Schnelles, hektisches Atmen unbedingt vermeiden, weil man sonst Gefahr läuft, die eigene Luft einzuatmen.

Die Flossen sollten stets unter Wasser sein. Hektischer Flossenschlag vertreibt nur die Fische, also ruhig und langsam vorwärtsschwimmen. Das spart zudem Kraft. Die Hände liegen am sinnvollsten am Körper an, so kommt man am kräfteschonendsten und einfachsten voran. Und dann kann man die ganze Unterwasserwelt genießen.

Norbert Kammholz

ist Präsident des

Deutschen Unterwasserclubs Berlin. Foto: promo

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