Fifa-Skandal : Sepp Blatter: "Ich bin kein Kandidat, ich bin der Präsident"

Fifa-Präsident Sepp Blatter hat sich erstmals nach seinem Rücktritt wieder öffentlich geäußert.

Ein Selfie mit dem Paten.
Ein Selfie mit dem Paten.Foto: rtr

Fifa-Präsident Sepp Blatter sagte in einem Zeitungsinterview am Samstag, dass er sich nicht als Kandidat bei der Neuwahl des Fifa-Präsidenten zur Verfügung stellen werde. "Ich bin kein Kandidat, ich bin der Präsident. Und ich möchte die Fifa in einem guten Zustand übergeben", sagte der 79-Jährige gegenüber der schweizer Zeitung Walliser Bote.

"Ich werde meine ganze Kraft und Inspiration bis zu meinem letzten Arbeitstag verwenden, um das Schiff wieder in sicheren Hafen zu bringen," sagte Joseph Blatter in einem Interview am Samstag. Gegenüber der Zeitung "Blick" betonte der Fifa-Präsident zudem: "Ich bin nicht zurückgetreten, sondern stelle mein Mandat an einem außerordentlichen Kongress zur Verfügung."

Obwohl Blatter mehrfach betont hat, dass er nicht wieder für das Präsidentenamt kandidieren werde, kommentieren Kritiker seine Aussagen mit Skepsis. Und Blatter heizt die Gerüchte kürzlich erneut mit einer mehrdeutigen Aussagen an: "Ich habe nicht nur ein Mandat der Mitglieder der Fifa, ich habe ein Mandat der gesamten Welt des Fußballs - die Fans, die Spieler, die Klubs, die Menschen, die Fußball so leben, atmen und lieben wie wir alle das tun bei der Fifa." Bereits vor dem Beginn seiner vierten Amtszeit im Jahr 2011 hatte Blatter gesagt, dass es sich um seine letzte Amtszeit handeln würde, später änderte er seine Meinung jedoch wieder, nachdem ihn zahlreiche Verbände gebeten hatten, zu bleiben.

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