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Finale der Champions League : Bayern unterliegt nach Elfmeterschießen gegen Chelsea

Dem FC Bayern gelingt es trotz klarer Überlegenheit nicht, das Finale von München in 120 Minuten für sich zu entscheiden. Im Elfmeterschießen behält der FC Chelsea mit 4:3 die Oberhand und gewinnt erstmals die Champions League.

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Die Münchner "krönten" ihr Vize-Jahr dann noch durch das verlorene Champions-League-Finale im eigenen Stadion gegen den FC Chelsea. Inzwischen aber scheint über der Säbener Straße wieder die Sonne, die Bayern sind für 2013 auf Kurs Meisterschaft. Aber das ist eine Geschichte für den nächsten Jahresrückblick.Weitere Bilder anzeigen
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19.05.2012 22:52Die Münchner "krönten" ihr Vize-Jahr dann noch durch das verlorene Champions-League-Finale im eigenen Stadion gegen den FC...

Es war ein Traum, ein Traum von dahoam. Es wurde ein Trauma. Der FC Bayern München hat das Finale der Champions League gegen den FC Chelsea im eigenen Stadion nach Elfmeterschießen verloren. Nahezu das gesamte Spiel hatten die Bayern dominiert, hatten sich Chancen erarbeitet, aber keine Tore gemacht. Letztlich reichten den Engländern zwei Minuten Fußball, um den Führungstreffer von Müller auszugleichen und die Verlängerung zu erzwingen. Die brachte keine Tore.

Dann hatte Philipp Lahm die schwere Aufgabe übernommen, den ersten Elfmeter zu schießen. Er verwandelte. Dann war es an Manuel Neuer, Juan Mata abzuwehren. Auch das gelang. Und als danach Mario Gomez endlich auch mal traf, schien eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein. Aber David Luiz verkürzte. Und Neuer schritt zur nächsten Tat. Sicher verwandelte er gegen Petr Cech, hatte dann aber gegen Frank Lampard keine Chance. Das Drama nahm seinen Lauf. Ivica Olic scheiterte und Ashley Cole traf. Dann ging Bastian Schweinsteiger zum Punkt, der nervenstarke. Er lief an, stoppte seinen Lauf, tippte den Ball an und scheiterte am Pfosten. Dann kam Didier Drogba. Der traf ins Tor, ins Mark, ins Herz.

Reaktionen zum Finale in unserer Bildergalerie:

Reaktionen nach dem Finale
England und Deutschland vereint: Der britische Premier David Cameron und Bundeskanzlerin Angela Merkel verfolgten das Spiel in Camp David, wo gerade der G8-Gipfel statt fand. Nach dem Spiel kommentiere die Kanzlerin, die Bayern bräuchten jetzt "viel psychologische Aufbauarbeit".Alle Bilder anzeigen
1 von 9Foto: Reuters
20.05.2012 00:10England und Deutschland vereint: Der britische Premier David Cameron und Bundeskanzlerin Angela Merkel verfolgten das Spiel in...

Kurz war Hoffnung aufgekeimt, die Bayern könnten das Spiel vor dem Elfmeterschießen für sich entscheiden. Da war es Didier Drogba, der, kaum, dass drei Minuten der Verlängerung gespielt waren Franck Ribéry im Strafraum zu Fall brachte. Der humpelte danach vom Feld. Und Arjen Robben, sein Kontrahent vom Faustgefecht vor einigen Wochen schritt zur Rache. Er verschoss diesen Elfmeter, zu schwach zu unplatziert, kein Problem für Cech. Vorbei die Chance, in der Verlängerung schnell in Führung zu gehen. Ribéry musste verletzt draußen bleiben, für ihn kam Olic. Und vergab in der 107. Minute die große Chance auf die Führung. Geschmeidiger wurde das Spiel bis zum Ende der Verlängerung nicht mehr, es blieb mühsam bis zum Abpfiff.

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