Sport : Finale vor Finale

Fragen zum America’s Cup

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Seit wann gibt es den Louis Vuitton Cup?

Wer den America’s Cup gewinnen möchte, muss seit 1983 zuvor den Louis Vuitton Cup holen. Das heißt den Sieg in jener Rennserie der Herausforderer, in der der Startplatz für das Duell gegen den jeweiligen Titelverteidiger ausgesegelt wird. Die Premiere fand vor Newport, Rhode Island statt. Diese Regatta ist nach einem französischen Modedesigner benannt, dem Sponsor der Veranstaltung.

Warum wurde diese Vorstufe eingeführt?

Nachdem am 31. August 1851 vor der Isle of Wight vor Großbritannien der erste America’sCup-Sieger ermittelt wurde, folgte in diesem Wettbewerb eine Dominanz nordamerikanischer Yachten, die über 132 Jahre anhielt. Erst als aus der Auseinandersetzung zwischen Nordamerika und den Britischen Inseln eine weltoffene Veranstaltung wurde – 1983 traten sieben Yachtklubs aus fünf Nationen an –, änderte sich das. Der Sieger Australia II holte anschließend den America’s Cup.

Wie viele Yachten waren ursprünglich am 1. Oktober 2002 gestartet?

Neun Boote aus sieben Ländern.

Wann ist das Finale zwischen der Schweizer Alinghi und der amerikanischen Oracle entschieden?

Neun Regatten werden als Match Race ausgetragen, als Zweikampf. Welche Crew ihre Yacht dabei fünfmal als Erste über die Ziellinie bringt, ist ab dem 15. Februar der offizielle Herausforderer für Neuseeland.

Gibt es 2003 etwas Neues im Reglement beim America’s Cup?

Sollte nach der fünften Regatta am 22. Februar kein Gewinner in der Best- of-nine-Serie feststehen, fällt Anfang März die Entscheidung. Die letzten beiden Rennen werden an aufeinander folgenden Tagen stattfinden, um eine schnelle Entscheidung herbeizuführen.

Wer sind die Skipper, die Steuerleute auf der Alinghi und der Oracle ?

Russell Coutts, der sein Heimatland Neuseeland beim letzten America’s Cup zum Sieg gebracht hatte, steuert diesmal die Schweizer Yacht. Bei den US-Amerikanern ist es sein Landsmann Chris Dickson.

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