Sport : Finnland müht sich zum Sieg

1:0 in Helsinki beim Spiel gegen Aserbaidschan

Helsinki/Glasgow - Die Erwartungshaltung bei den Zuschauern im Olympiastadion von Helsinki war am Sonnabendnachmittag nicht eben gering. Schließlich hatten die Finnen mit ihrem verdienten 3:3 gegen die deutsche Mannschaft in ihrem ersten WM-Qualifikationsspiel den Anschein erweckt, dass sie neben den Gruppenfavoriten Deutschland und Russland mehr als eine Nebenrolle spielen könnten. Das Spiel gegen Aserbeidschan allerdings machte wenig Mut: Die Finnen kamen zu einem hart erkämpften 1:0 (0:0) gegen den Außenseiter. Keine Tore gab es in der ersten Partie der Gruppe 9 zwischen Schottland und Norwegen.

Das Spiel in Helsinki war von Beginn an einseitig. Fast die gesamte erste Halbzeit spielte sich in und um den Strafraum der Gäste ab. Nicht immer stand die Deckung Aserbaidschans gut sortiert, aber trotzdem blieben die Finnen im Abschluss harmlos. Angesichts der fruchtlosen Bemühungen der Finnen wurde die Mannschaft vom ehemaligen Bundestrainer Berti Vogts dann sogar etwas frecher und tauchte schon mal in der gegnerischen Hälfte auf, ohne jedoch zu Chancen zu kommen. Aufregung gab es bei den Finnen, nachdem Daniel Sjölund nach im Strafraum zu Fall kam. Schiedsrichter William Collum aus Schottland gab allerdings keinen Foulelfmeter. In der zweiten Halbzeit allerdings bekamen die Finnen dann einen Strafstoß nach einem Foul an Sami Hyypiä. Mikael Forssell verwandelte in der 62. Spielminute sicher zum 1:0 für den Favoriten. Die Spieler von Vogts kamen nach dem 0:1 in Wales und dem 0:0 gegen Liechtenstein somit wieder nicht zu einem Erfolgserlebnis.

Im Hampden Park von Glasgow erlebten die Zuschauer ein ähnlich tristes Spiel wie die Fußballfans in Helsinki. Die Schotten versuchten, die Skandinavier mit hohen Bällen in den Strafraum in Verlegenheit zu bringen – ein Mittel, das sich gegen die großgewachsenen Norweger nicht als probat erwies. Die beste Chance für die Schotten vergab nach 64 Minuten der eingewechselte Chris Iwelumo, er brachte den Ball aus zwei Metern Entfernung nicht im Tor unter. Auf der Gegenseite vergab John Carew eine norwegische Konterchance nach der anderen. Mit ihrem schnellen Passspiel waren die Norweger zwar die gefährlichere Mannschaft auf dem Platz , doch zu ihrem ersten Erfolg beim zweiten Auftritt in der Gruppe 9 kamen die Skandinavier so auch nicht. Tsp

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