Sport : Florettfrauen verpassen Bronze Deutsche unterliegen bei der Fecht-WM Südkorea

Berlin - Deutschlands Fechter warten bei der WM in Paris weiter auf ihre dritte Medaille. Auch der Damenflorett-Equipe gelang es nicht, die zweitägige Durststrecke nach Gold für Peter Joppich und Silber für Nicolas Limbach zu beenden. Im Gefecht um Bronze gab es am Mittwochabend im Grand Palais ein 42:45 gegen den Vorjahres-Sechsten Südkorea.

   „Die Mädels haben sich trotzdem in der Weltspitze etabliert“, sagte Sportdirektor Manfred Kaspar, der bereits den Einzug in die Vorschlussrunde als „großartige Leistung“ wertete. Das Quartett Katja Wächter, Carolin Golubytskyi, Sandra Bingenheimer und Martina Zacke hatte zuvor mit einem 30:45 gegen den späteren Weltmeister Italien das Finale verpasst.

   Das Duell mit Südkorea war lange eine Angelegenheit auf Augenhöhe, ehe Bingenheimer als Vorletzte auf die Planche musste und den vorentscheidenden Rückstand zum 32:36 nicht verhindern konnte. Die Olympia-Achte Wächter konnte dieses Defizit nicht aufholen.

   Die deutschen Herren, angeführt von Olympiasieger Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim) und dem viermaligen Einzel-Weltmeister Peter Joppich (Koblenz), starten an diesem Donnerstag (9 Uhr) als Nummer fünf der Setzliste im Tableau der besten 32 gegen Australien in den Team-Wettbewerb. Nach vier WM-Silbermedaillen hintereinander traut Florett-Bundestrainer Ulrich Schreck dem Quartett den großen Wurf zu: „Peters Gold wird beflügeln. Ziel ist es, auf jeden Fall in das Halbfinale zu kommen.“ dpa

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