Formel 1 : Ferrari: Australien-Sieg war nicht illegal

Laut McLaren-Mercedes hat Ferrari den Großen Preis von Australien im März nur deshalb gewonnen, weil die beiden F2007 mit einem illegalen Unterboden ausgestattet gewesen seien. Ferrari sieht das naturgemäß anders.

Melbourne
März: Felipe Massa auf dem Kurs von Melbourne. -Foto: dpa

MaranelloFerrari hat sich vehement gegen den Vorwurf des Erzrivalen McLaren-Mercedes zur Wehr gesetzt, am 18. März in Australien den Auftakt der Formel-1-Saison mit einem illegalen Rennwagen gewonnen zu haben. Die Anschuldigungen, die McLaren-Teamchef Ron Dennis in einem fünfseitigen Brief erhoben hat, seien "erheblich und falsch", teilte das Team in einer Presseerklärung mit. Ferrari habe niemals versucht, sich illegal irgendeinen Vorteil zu verschaffen, hieß es.

Die Ferrari-Rennautos von Sieger Kimi Räikkönen und Felipe Massa seien vor, während und am Ende des Großen Preises von Australien von den zuständigen Kommissaren als dem Regelwerk entsprechend erachtet worden, erklärte die Scuderia. "Wenn es irgendetwas Illegales gegeben hätte, wären sie disqualifiziert worden." Anschließend habe der Internationale Automobilverband FIA die entsprechende Regel präzisiert und die Teams um die jeweiligen Veränderungen gebeten.

McLaren-Teamchef Dennis hatte in seinem Brief behauptet, dass die beiden Ferrari F2007 in Melbourne mit einem nicht erlaubten flexiblen Unterboden ausgestattet gewesen waren. Im Interesse des Sports habe McLaren entschieden, nicht gegen das Resultat zu protestieren, auch wenn auf der Hand liege, dass Ferrari einen illegalen Wettbewerbsvorteil hatte, hatte Dennis geschrieben. (mit dpa)

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