Sport : Formel 1: Keine Geschenke für Versager

Hat Bernie Ecclestone versagt? Es hieß doch immer, dass der Formel-1-Boss persönlich für Spannung in der Weltmeisterschaft sorgen würde. Mit Beweisen dafür konnte zwar niemand aufwarten, aber das Gerücht hielt sich hartnäckig. Wenn es dann, wie in der Saison 2000, zum Showdown beim letzten Rennen der Saison kam, fühlten sich diejenigen bestätigt, die damit hausieren gingen. Selbst vor Budapest, als Michael Schumacher mit 37 Punkten Vorsprung nur noch einen Sieg für die Titelverteidigung benötigte, wurde Ecclestone noch ein Coup zugetraut. Nach dem Motto: Irgendein Regelverstoß wird sich doch am Ferrari finden lassen ...

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Online-Gaming: meinberlin.de sucht den Formel-1-Champion! Das Wunschdenken einiger half nichts: Vier Rennen stehen noch aus, doch Michael Schumacher steht als Weltmeister fest. Der deutsche Ferrari-Star, der als Einziger von sich behaupten kann, Ecclestone schon mal aus Spaß eine Geburtstagstorte ins Gesicht geklatscht zu haben, beendete alle Gerüchte auf souveräne Weise. Ihm war es egal, ob beim nächsten Rennen in Spa-Francorchamps ein besserer Zeitpunkt für den Triumph gewesen wäre, oder danach vor den Augen der Ferraristi in Monza. Michael Schumacher ließ sich für den vierten WM-Titel feiern. Nicht Bernie Ecclestone hat deswegen versagt, sondern die Millionen investierende Konkurrenz von Ferrari.

Doch der Champion hat noch nicht genug und denkt schon an die nächsten Siege. Die Konkurrenz, für die wie auch für Ferrari schon jetzt die Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen, wird es noch schwerer haben gegen ihn. Nur sein Helfer Rubens Barrichello kann hoffen, jetzt von Schumacher auf der Piste ein Geschenk zu bekommen.

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