Sport : Formel 1: Lieber Mercedes als Jaguar

Adrian Newey bleibt Technischer Direktor bei McLaren-Mercedes. Damit hat sich der Star unter den Formel-1-Konstrukteuren doch noch gegen Jaguar entschieden. Der britische Rennstall hatte die Verpflichtung von Adrian Newey bereits vermeldet. Dann kam der Rückzieher. "Ich freue mich, dass ich meine Arbeit bei McLaren fortsetzen kann", teilte der Brite per Fax mit. "Wir waren sehr knapp vor einer Übereinkunft", gab er zu.

Newey hat seinen bis August 2002 mit McLaren-Mercedes laufenden Vertrag sogar um drei Jahre verlängert. Bei Jaguar hätte der 42-Jährige den Spekulationen zu Folge rund acht Millionen Mark im Jahr verdienen sollen. Der Brite, der sein Studium in den Fachbereichen Astronautik und Aeronautik mit Auszeichnung abgeschlossen hat, gilt als Kapazität.

Sechs Weltmeister-Autos hat er in den letzten zehn Jahren konstruiert. Er baute im Williams-Team zusammen mit Patrick Head die Autos, mit denen der Brite Nigel Mansell (1992), der Franzose Alain Prost (1993), der Brite Damon Hill (1996) und der Kanadier Jacques Villeneuve (1997) zum WM-Titel fuhren. Danach wechselte Newey zu McLaren. Der Finne Mika Häkkinen wurde mit dem von ihm konstruierten Silberpfeil 1998 und 1999 Weltmeister.

Räikkönen bleibt Vierter

Das Berufungsgericht des Automobil-Weltverbandes FIA hat den Protest des britisch-japanischen Formel-1-Teams BAR-Honda gegen das Ergebnis beim Großen Preis von Österreich abgelehnt. Diese Entscheidung des Gerichts wurde am Samstag in Paris bekannt gegeben.

BAR hatte gegen den vierten Platz des Sauber-Piloten Kimi Räikkönen bei dem Rennen am 13. Mai in Spielberg protestiert, da der Finne den Prost-Piloten Luciano Burti (Brasilien) in der 66. Runde bei Gelber Flagge überholt haben soll. Bei einer Bestrafung für Räikkönen hätte sich der fünftplatzierte BAR-Fahrer Olivier Panis (Frankreich) womöglich um einen Rang verbessert.

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