Sport : Formel-1-Weltmeister: Verlierer ohne Neid

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Mika Häkkinen gratulierte seinem Nachfolger als Weltmeister neidlos, konnte sogar flachsen: "Ich habe zweimal hintereinander gewonnen, jetzt war mal jemand anders dran, sonst würde es ja langweilig." Mercedes-Sportchef Norbert Haug würdigte, dass Michael Schumacher sich seinen Titel durch "Top-Leistungen über lange Zeit wirklich verdient hat." Von Niedergeschlagenheit war nichts zu spüren. Die endgültige WM-Niederlage - für McLaren-Mercedes war das eher eine Vollzugsmeldung, keine große Überraschung, keine riesige Enttäuschung.

Bei McLaren-Mercedes schien man von Anfang an damit gerechnet zu haben, dass diese WM an Ferrari gehen würde - ganz gleich, und ob schon in Japan oder erst in Malaysia. Noch nie in der Vergangenheit hatten McLaren-Chef Ron Dennis oder Mercedes-Sportchef Norbert Haug schon vor der Entscheidung über weine mögliche Niederlage gesprochen. Diesmal taten sie es mit der Erklärung, trotzdem eine tolle Saison gehabt zu haben, und schließlich führe man ja immer noch mit 2:1 ...

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