• Fortuna hat die Null hinter sich Düsseldorf trifft in Fürth das Tor und den Gegner

Sport : Fortuna hat die Null hinter sich Düsseldorf trifft in Fürth das Tor und den Gegner

Fürth - Manager Wolf Werner wandelte nach der Fortsetzung der Düsseldorfer Zu-Null-Serie mit euphorisiertem Lächeln durch die Katakomben. Fortuna-Trainer Norbert Meier analysierte die „sehr, sehr gute“ Vorstellung seiner Mannen beim 2:0 beim Mitaufsteiger Greuther Fürth in aller Emotionslosigkeit. Auch im fünften Bundesligaspiel in der noch jungen Fußballsaison blieben die Rheinländer ohne Gegentor – momentan ein Alleinstellungsmerkmal von Fortuna Düsseldorf, und zwar weit über den deutschen Profifußball hinaus.

„Wir funktionieren schon in der gesamten Saison defensiv“, sagte Torwart Fabian Giefer, der für seinen wiederum guten Auftritt reichlich Lob bekam. „Fabian hat souverän alles herunter gepflückt, was von der Seite reingekommen ist“, meinte Mittelfeldmann Oliver Fink. Aus Leverkusen kam das 1,96 Meter große Talent Giefer nach Düsseldorf, jetzt verursachen seine starken Paraden Erstaunen in der Bundesliga.

Nach drei torlosen Remis in Serie klappte es gegen die biederen Fürther für die Fortuna endlich auch mal mit dem Toreschießen. Oliver Fink mit seinem ersten Bundesligatreffer und Ken Ilsö sicherten Düsseldorf den zweiten Saisonsieg. „Nach der medialen Schelte, dass wir keine Tore schießen, war das die richtige Antwort“, sagte Manager Werner.

Für die Spielvereinigung dagegen war es ein trüber Dienstagabend. Drittes Heimspiel, dritte klare Niederlage – und noch immer ohne eigenen Treffer im eigenen Stadion. „Das ist natürlich eine grausame Ausbeute“, sagte Verteidiger Thomas Kleine. „Wenn man zu Hause keine Punkte holt, kann man auch nicht in der Liga bleiben, das ist ganz klar.“

Auch sein Trainer haderte mit dem Auftreten der Mannschaft. Elf Individualisten habe er auf dem Platz gesehen, aber kein Team, sagte Mike Büskens . Dabei hatten die Franken ihre Mannschaft – im Gegensatz zur Fortuna – im Sommer nicht runderneuert, sondern aufs bewährte Aufstiegspersonal gesetzt.

Die mehr als 16 500 Zuschauer ließen sich von der Fürther Schwäche allerdings nicht beeindrucken. Sie klatschten auch so immer wieder Befall, weil der Stolz über den Bundesligaaufstieg noch immer deutlich größer ist als die Angst vor dem sofortigen Wiederabstieg. Als Mitte der zweiten Halbzeit nach langem Leerlauf immerhin mal ein Eckball heraussprang, applaudierten die Hartgesottenen auf der Haupttribüne beinahe schon panisch. Mit ihren Fans haben es sich Büskens und Mannschaft also noch nicht verspielt – trotz der mageren Ausbeute im eigenen Stadion. dpaTROLLI ARENA]

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