Fragen an den Spieltag : Bekommt Thomas Kessler alias Tim Wiese auf die Mütze?

Hat sich Thomas Kessler vom 1. FC Köln vor dem Spiel beim HSV das falsche Kostüm angezogen? Und wie geht es eigentlich Mitchell Weiser?

Torwart Thomas Kessler vom Fußball-Bundesligsten 1.FC Köln.
Torwart Thomas Kessler vom Fußball-Bundesligsten 1.FC Köln.Foto: picture alliance / dpa

Wer kriegt auf die Mütze? Mitchell Weiser wohl erstmal nicht, dagegen spricht allein schon die Wahrscheinlichkeit. Änis Ben-Hatira hat ja mittlerweile einen Verein gefunden und kämpft, äääähmm, spielt in der Bundesliga neuerdings für Eintracht Frankfurt. Dafür ist Thomas Kessler mit einer hübschen kleinen Provokation auffällig geworden, aber was soll’s? Ist doch Karneval! Pünktlich vor der Altweiberfastnacht hat sich der Torhüter des 1. FC Köln (auch bekannt als „Effzeh“) so richtig in Schale geworfen. Sonnenbrille, Stirnband, Perücke (ohne Haargel), riesige künstliche Oberarme, Tatoos und ein knallgelbes Trikot – wer könnte das wohl sein? Beim Auswärtsspiel der Kölner am Sonntag sollte Kessler besagtes Kostüm im Interesse seiner eigenen Gesundheit allerdings lieber ablegen. Die Beliebtheitswerte von Tim Wiese in Hamburgs Fußballstadion sind bekanntlich seit jeher überschaubar.

Wer kriegt auf die Ohren? Halten Sie sich fest, jetzt kommt es richtig dicke. Nach der XXL–Penis-Affäre in Paderborn (Stichwort: Poolparty) und der XXL-Affäre in München (Stichwort: übergewichtigte Spieler) hat sich eine weitere XXL-Meldung in die Liste eingereiht, die in etwa so glaubwürdig klingt wie die Nachricht von der Hochzeit des Papstes. Zuletzt ist Hermann Gerland, Co-Trainer des FC Bayern, tatsächlich dabei gesichtet worden, wie er mit hypervoluminösen Kopfhörern à la Mario Götze durch den Kabinentrakt schlenderte. Die „Bild“ verpasste ihm umgehend einen entsprechenden Spitznamen: „Ghetto-Gerland“. Sein Kommentar: „Die haben mir gesagt, ich soll damit einmal aus der Kabine laufen – das habe ich gemacht.“ Gerüchten zu Folge hat sich Gerland schon einen Termin zum Ohrlochstechen geben lassen, einen Brilli will er sich auch noch aussuchen. Allerdings erst nach dem nächsten Pflichttermin, dem Spiel der Münchner in Leverkusen.

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Wer kriegt Konkurrenz? Manuel Neuer wird es nicht gern hören, aber „beim FC Bayern hast du Druck“, wie schon Oliver Kahn zu berichten wusste. Am Mittwoch hat Handball-Nationaltorwart Andreas Wolff auf einen Plausch beim Training an der Säbener Straße vorbeigeschaut, selbst Pep Guardiola gratulierte dem Europameister. In Anlehnung an einen Werbespot twitterte der FC Bayern wenig später ein Foto der Keeper: „Vielleicht ist das gar nicht Andreas Wolff, sondern... oh, sind ja beide!“

Wer kriegt Felix Magath? Für den Moment erstmal niemand. Offenbar beobachtet der ehemalige Trainermanagergeschäftsführer nämlich nicht nur den Transfer- und Trainermarkt, sondern auch die weltpolitische Lage ganz genau. In diesem Fall war das eher zu seinem Nachteil. „Ägypten ist mir derzeit politisch doch zu unruhig“, ließ Magath kürzlich wissen. Zuvor hatte er ein Angebot des ägyptischen Serienmeisters Al Ahly ausgeschlagen.

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