• FRAGEN AN DEN SPIELTAG von Lars Spannagel: FRAGEN AN DEN SPIELTAG von Lars Spannagel

FRAGEN AN DEN SPIELTAG von Lars Spannagel : FRAGEN AN DEN SPIELTAG von Lars Spannagel

Wer hat nichts zu verlieren? Ludwig Preis. Der 41-Jährige soll bei Greuther Fürth nach der Entlassung von Mike Büskens gegen Leverkusen auf der Trainerbank sitzen. Nach dem Spiel soll der bisherige U-23-Trainer diesen Platz wieder für einen renommierteren Kollegen räumen. Preis kann sich also ganz entspannt anschauen, was seine Mannschaft am Sonntag abliefert. Schlimmer als unter Büskens, der kein einziges Bundesliga-Heimspiel gewinnen konnte, kann es sowieso kaum laufen.

Wer ist angekommen? Nach einer späten Einwechslung und einem Spiel von Beginn an scheint Thomas Tuchel in Mainz weiter auf Niki Zimling setzen zu wollen. Der Däne spielte beim 2:2 gegen Schalke hinter den Spitzen, obwohl ihn die Mainzer eher als defensiven Mittelfeld-Abräumer verpflichtet haben. Zimling gab zwar hinterher zu, die Position als Zehner noch nie gespielt zu haben, aber das interessiert Tuchel nur wenig: „Niki ist ballsicher. Ihn können wir in zentraler Position überall hinstellen.“

Wo geht es um alles? In Augsburg, wo der Tabellen-17. FCA den Tabellen-16. aus Hoffenheim empfängt. Die Tendenz im Abstiegsduell spricht eindeutig für die Gastgeber: Augsburg hat in den letzten sechs Spielen nur einmal verloren, die Hoffenheimer gingen in den letzten zwölf Partien nur einmal als Sieger vom Platz. Hoffenheims Trainer Marco Kurz hat das Problem, dass seine Stürmer nicht treffen. Zuletzt schickte Kurz abwechselnd Eren Derdiyok, Joselu (Foto) und Igor de Camargo in die Spitze. Getroffen hat aber keiner der drei Mittelstürmer.

Wer betritt Neuland? „Betreten“ ist vielleicht das falsche Wort. Schalkes Torhüter Lars Unnerstall musste sich einem operativen Eingriff am Knie unterziehen, von dem selbst die medizinische Fachabteilung von FadS noch nie gehört hatte: Unnerstall wurde eine Schleimhautfalte hinter der linken Kniescheibe entfernt. Wir wünschen gute Besserung und verzichten liebend gern auf alle näheren Informationen.

Und sonst? Wird in Nürnberg weiter ums ehemalige Frankenstadion gestritten, das seit kurzem von „easycredt-Stadion“ in „Grundig-Stadion“ umbenannt wurde. Der 1. FC Nürnberg beschwert sich aber, dass er von der Betreibergesellschaft nicht an den Einnahmen aus der Namensvermarktung beteiligt wird und denkt sogar laut über einen Neubau nach, die Nürnberger Fans träumen immer noch von einem „Max-Morlock-Stadion“. Unser Vorschlag zur Güte: Erstmal in „Max-Grundig-Stadion“ oder

„easyMorlock-Stadion“ umbenennen und weiterreden, wenn alle Gemüter sich ein bisschen beruhigt haben.

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