• FRAGEN AN DIE RÜCKRUNDE von Dominik Bardow: FRAGEN AN DIE RÜCKRUNDE von Dominik Bardow

FRAGEN AN DIE RÜCKRUNDE von Dominik Bardow : FRAGEN AN DIE RÜCKRUNDE von Dominik Bardow

Steigt Eintracht Frankfurt noch ab? 26 Hinrundenpunkte reichten den Frankfurter 2010/11 für den blamabelsten Absturz der Rückrundengeschichte und den Abstieg. Aktuell haben sie nur einen Punkt mehr. Kann da noch was schiefgehen? Visionen schaffen Fakten, unkt Christoph Daum, der wieder auf den Retterjob lauert, und ölt schon das dritte Bein, also den Kopf.

Wer knackt Gerd Müllers Torrekord?Am Ende der Hinrunde 2008/09 sprachen alle davon, Vedad Ibisevic (Foto) könne nach 18 Hinrundentoren für Hoffenheim Gerd Müllers 40 Treffer von 1971/72 übertreffen, dann riss sich der Bosnier sich das Kreuzband. Aktuell hat er zehn Tore für Stuttgart erzielt, aber diesmal glaubt er dran. Doch als er im Mai 2013 bei 39 Toren steht, mit Lionel Messi an der Playstation, reißt die Sehne am starken Daumen.

Was kann Bayern München noch stoppen? a) Pep Guardiola erklärt sich bereit, die Mannschaft zur Rückrunde zu übernehmen, allerdings von New York aus. Sein Assistent wird Jürgen Klinsmann, von Kalifornien aus. b) Bei einer Vollkörperkontrolle im Zelt vor der Arena wird entdeckt, dass Präsident Uli Hoeneß einen Gurt aus Würstchen unter dem Pulli trägt. Wegen Sicherheitsbedenken werden alle Heimspiele abgesagt. c) Arjen Robben beendet entnervt seine Karriere und wird neuer Fitness- und Regenerationstrainer, Bayern bekommt nicht einmal mehr elf gesunde Spieler beisammen.

Kommt Felix Magath noch einmal zurück? Im Frühjahr wird er Trainer bei der TSG Hoffenheim. Zahlreiche Neuverpflichtungen und knallhartes Training zahlen sich aus, die Turnabteilung holt mit einer Medizinballkür Platz zwei bei den offenen Meisterschaften im Rhein-Neckar-Kreis.

Und sonst? Huub Stevens wird in der Winterpause gefeuert, Thomas Tuchel übernimmt bei Schalke. Vor dem Revierderby in der Rückrunde beschließt die Kommission „Sicheres Coachingerlebnis“ auf Druck der Innenministerkonferenz, dass Tuchel und Dortmunds Jürgen Klopp unter Ausschluss der Öffentlichkeit coachen müssen, aus Angst, sie könnten von der Seitenlinie aus Spieler oder Zuschauer gefährden. Aus Protest schweigen beide zwölf Minuten und zwölf Sekunden, bevor sie sich Galle speiend an die Gurgel gehen.

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