Frankfurt feiert Matmour : Fürth verliert 2:3 gegen Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat seine „Mission Wiederaufstieg“ erfolgreich in Angriff genommen. Frankfurt feiert „Joker“ Karim Matmour, der in der 89. Minute den Siegtreffer erzielte.

Fuerths Christopher Noethe (r.) spielt Frankfurts Gordon Schildenfeld aus und erzielt das 1:0.
Fuerths Christopher Noethe (r.) spielt Frankfurts Gordon Schildenfeld aus und erzielt das 1:0.Foto: dapd

Zum Saisonauftakt der 2. Fußball-Bundesliga feierte der erst in der zweiten Halbzeit überzeugende Bundesliga-Absteiger am Freitag bei der SpVgg Greuther Fürth nach einem 0:2-Rückstand einen 3:2 (0:2)-Sieg. Vor dem Siegtreffer durch Karim Matmour vor 14 200 Zuschauern in der ausverkaufen Trolli-Arena hatte Alexander Meier (56./64.) per Doppelpack die Führung der „Kleeblätter“ durch Christopher Nöthe (20./44.) ausgeglichen.

„Das war heute ein Nackenschlag. Wir hätten Frankfurt richtig weh tun können. Wir haben nach dem 2:0 den Sack nicht zugemacht und Eintracht mit einfachen Gegentoren ins Spiel zurück gebracht“, stellte Fürths Trainer Mike Büskens nach der bitteren Niederlage enttäuscht fest. „Wir haben die 2:0-Führung leichtfertig aus der Hand gegeben“, meinte Doppeltorschütze Nöthe.

Die als Aufstiegskandidat Nummer eins gehandelten Frankfurter wurden ihre Favoritenrolle erst in der zweiten Halbzeit gerecht. Die nervös und verunsichert wirkende Mannschaft von Trainer Armin Veh mit den prominenten Neuzugängen Matthias Lehmann, Erwin Hoffer und dem eine Million Euro teuren Kroaten Gordon Schildenfeld erspielte sich zunächst kaum echte Tormöglichkeiten.

Mehr Engagement zeigte der Gastgeber, der durch Nöthe nach Vorarbeit von Neuzugang Olivier Occean auch verdient in Führung ging. Kurz vor der Pause nutzte Nöthe ein Missverständnis zwischen Torwart Thomas Kessler und Innenverteidiger Schildenfeld zum 2:0. Die wacklige Eintracht-Abwehr lud auch nach der Pause Fürth zum Toreschießen ein. Erst nach dem Pfostenschuss von Edgar Prib (46.) wachte Frankfurt auf. Zunächst mit einem Rechtsschuss und dann per Kopfball leitete Meier die Wende ein. Der eingewechselte Matmour machte den Sieg perfekt. (dpa)

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