Frankfurt - Hannover 2:1 : Eintracht kann zu Hause noch siegen

Der letzte Heimsieg der Eintracht datierte aus dem April. Nun beginnt die Zählung neu - und die Frankfurter fühlen sich zu Hause wieder wohl.

Jürgen Heide

Frankfurt - „Alles bestens“, sagte Michael Skibbe, bevor sich der Trainer der Frankfurter Eintracht nach dem 2:1 (1:0)- Sieg über Hannover 96 einer Fragerunde im kleinen Kreis stellte. Dass bei den Gastgebern „alle sehr erleichtert sind“ wie Heribert Bruchhagen kurz zuvor geäußert hatte, lag auch daran, dass die Hessen erstmals seit dem 18. April 2009 (4:1 gegen Mönchengladbach) wieder in der heimischen Arena gewonnen hatten. „Diesen Sieg haben wir gebraucht“, hatte der Eintracht-Vorstandschef noch gesagt, nachdem er erst mal tief durchgeatmet hatte.

Nikos Liberopoulos hatte die Gastgeber zur Halbzeit in Führung gebracht, die Jiri Stajner nach gut einer Stunde ausgleichen konnte. Alexander Meier erzielte eine Viertelstunde vor dem Ende das Siegtor. Nachdem der Hannoveraner Torwart Florian Fromlowitz einen Kopfball von Liberopoulos aus kurzer Entfernung noch hatte abwehren können, reagierte der lange Meier am schnellsten und staubte zum 2:1 ab.

Dass Meiers Abwehr zuvor die Flanke von Patrick Ochs zugelassen hatte, ärgerte Hannovers Trainer Andreas Bergmann, weil es der entscheidende Fehler in dem „sehr engen Match“ war.

Nun, dass dieses enge und intensive Spiel die Frankfurter am Ende gewannen, lag auch an ihren Torwart Oka Nikolow, der gegen Hanno Balitsch und Stajner in der ersten Hälfte glänzend parierte und Didier Ya Konan in der zweiten Halbzeit keine Chance ließ. Hinterher wurde er von den Eintracht-Fans mit Sprechchören gefeiert. „Ich bin froh, dass wir jetzt 13 Punkte haben“, freute sich Skibbe nach dem glücklichen Erfolg über den Tabellenelften. Jürgen Heide

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