Sport : Frankfurt - HSV: Mit Fjörtoft kommt die Wende

Es war sein letztes Spiel für die Frankfurter Eintracht, und mit einem feinen Hackentrick leitete Jan-Aage Fjörtoft den Ausgleichstreffer für seine Mannschaft ein, der die Eintracht vor einem weiteren Absturz in den Tabellenkeller bewahrte. Thomas Sobotzik verwertete die Vorlage zum 1:1-Endstand gegen den Hamburger SV (78.), der durch ein Tor von Niko Kovac (54.) in Führung gegangen war.

In weiten Phasen des Spiel machten die Hessen den Eindruck, als hätten sie denKampf gegen den Abstieg bereits aufgegeben. Gegen die sichere Abwehr der Hanseaten konnte Spielmacher Horst Heldt die Spitzen Cheng Yang und Pawel Kryszalowicz kaum in Szene setzen. Auf der Gegenseite zeigten die Gäste die weitaus bessere Spielanlage und kamen schon in der siebten Minute durch Sergej Barbarez zur ersten Chance, dessen Kopfball aber knapp am Pfosten vorbeistrich. "Es sieht alles ganz gut aus, was wir machen, aber es kommt nichts dabei heraus", sagte Hamburgs Mittelfeldspieler Bernd Hollerbach zur Pause.

Frankfurt hatte nur wenige Chancen. Lediglich drei Mal musste HSV-Trainer Frank Pagelsdorf vor dem Seitenwechsel durchatmen. In der 54. Minute schaffte sein Team sogar die verdiente Führung. Eine Ecke von Hollerbach verlängerte Meijer mit dem Kopf auf Kovac. Der HSV verteidigte zunächst mit viel Geschick die Führung, konnte die sich bietenden Konterchancen aber nicht nutzen. Mit der Einwechslung von Jan-Aage Fjörtoft kam die Wende. Per Hackentrick hebelte er die Hamburger Abwehr aus. Rolf-Christel Guie-Mien leitete das Zuspiel zum eingewechselten Thomas Sobotzik weiter, der keine Mühe hatte, den Ausgleich zu erzielen.

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