• Frankfurt stürzt in den Abstiegskampf Die Eintracht ist in der Rückrunde noch ohne Tor

Sport : Frankfurt stürzt in den Abstiegskampf Die Eintracht ist in der Rückrunde noch ohne Tor

Nürnberg - Eintracht Frankfurt muss sich künftig mit einem Problem befassen, das der Verein eigentlich schon hinter sich wähnte. Seit Beginn der Rückrunde erlebt der Klub einen dramatischen Absturz. Die 0:3-Niederlage beim 1. FC Nürnberg am Freitagabend und die Rückrundenbilanz von null Siegen und null Toren in sechs Spielen hat in Frankfurt Abstiegsalarm ausgelöst. Eintrachts Vorstandschef Heribert Bruchhagen macht sich nach der „deprimierenden Niederlage“ ernsthafte Sorgen, aber noch keine Gedanken über Michael Skibbe. Die Frage nach der Zukunft des Trainers beantwortete Bruchhagen mit einem Achselzucken.

Mit tiefer Enttäuschung kommentierte Skibbe die deftige Abfuhr gegen die engagierten und siegeswilligen Nürnberger, deren Geduld durch das Freistoßtor von Julian Schieber und die späten Treffer von Robert Mak und Almog Cohen belohnt wurde. „Die klaren Aktionen fehlten“, monierte Skibbe.

„Die Ampel steht auf Gelb“, hatte Eintrachts Präsident Peter Fischer vor dem Anpfiff gesagt. Nach dem Spiel ist die Lage bei der schlechtesten Rückrundenmannschaft noch schlimmer. „Wir sind im Abstiegskampf“, stellte Ioannis Amanatidis klar. „Das ist viel zu wenig, um erfolgreich zu sein“, klagte Bruchhagen, „wir müssen Maßnahmen ergreifen, um die Situation zu verbessern. Jeder muss sich die Ernsthaftigkeit der Lage klarmachen.“ Mehr als die üblichen Floskeln fielen ihm nicht ein. „Es gibt kein Patentrezept“, sagte der Eintracht-Boss.

Skibbe will seine verunsicherte Mannschaft mit einer besonders intensiven Trainingswoche auf die kommenden Spiele gegen den VfB Stuttgart und den 1. FC Kaiserslautern vorbereiten und schließt dabei auch ein Trainingslager nicht aus. „Diese Spiele haben unglaubliche Signalwirkung“, sagt der Trainer der Eintracht. „Wir hoffen, dass der Knoten platzt und wir mit mehr Entschlossenheit und Siegeswillen Boden gut machen können.“ Solche Probleme haben die Nürnberger auch mal gehabt, doch nach vier Siegen hintereinander muss sich der Club mit dem Klassenerhalt nicht mehr beschäftigen. dpa

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