Frankreich : Ribéry erfolgreich in München operiert

Der französische Nationalspieler Franck Ribéry, der sich im Gruppenspiel am Dienstagabend gegen den amtierenden Weltmeister einen Riss des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk zugezogen hatte, wurde am Donnerstag in München erfolgreich operiert.

Der Eingriff sei nach Auskunft von Dr. Ludwig Seebauer, Chefarzt am Klinikum Bogenhausen und zugleich behandelnder Arzt des 25 Jahre alten Fußballers des FC Bayern "perfekt verlaufen", erklärte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Ribéry wird nun noch ein paar Tage in der Klinik bleiben, ehe er seinen Urlaub antritt. Jeder EM-Teilnehmer des FC Bayern erhält ab dem Tag des Ausscheidens drei Wochen Urlaub.
Ribéry hatte sich die Verletzung nach einer unglücklichen Zweikampfaktion mit Gianluca Zambrotta in der Anfangsphase des Spiels zugezogen und musste bereits nach acht Minuten ausgewechselt werden. Unter Schmerzen wurde er vom Feld getragen und in ein Züricher Krankenhaus gebracht, wo sich erste Befürchtungen auf einen Bruch des Unterschenkels nicht bestätigten.
Erst eine eingehende Untersuchung im Quartier der deutschen Nationalmannschaft bei Bayern- und DFB-Arzt Müller-Wohlfahrt in Basel brachte genauen Aufschluss über die Schwere der Verletzung. Unmittelbar nach seinem Urlaub wird Ribéry sein Reha-Programm im Leistungszentrum an der Säbener Straße aufnehmen. Bei optimalem Heilungsverlauf könnte Frankreichs „Fußballer des Jahres" bis zum Saisonbeginn am 15. August wieder einsatzfähig sein. (Tsp)

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