Frauenfußball : Frankfurt glückt Revanche gegen Potsdam

Der FFC aus Frankfurt hat nach einem 5:1-Erfolg (3:0) über Turbine Potsdam das Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen erreicht und zugleich den Dauerrivalen aus Potsdam gewaltig blamiert.

Potsdams Trainer Bernd Schröder redete nach dem Schlusspfiff wild auf seine Spielerinnen ein, als die Frankfurterinnen schon längst mit den Fans ihren Sieg feierten. Nach drei Niederlagen in Folge in der Fußball-Bundesliga platzte bei den Frankfurterinnen am Sonntag der Knoten, die Revanche für die 0:2-Ligapleite gegen die Potsdamerinnen vor drei Wochen gelang eindrucksvoll. Gina Lewandowski (4.), Svenja Huth (10.), Saskia Bartusiak (30.), Kerstin Garefrekes (55.) und Sandra Smisek (81.) trafen für den FFC, Viola Odebrecht (88) blieb nur der Ehrentreffer für den Liga-Spitzenreiter aus Potsdam.

„Nun wissen meine Spielerinnen wieder, dass sie erfolgreich Fußball spielen können“, sagte FFC-Trainer Sven Kahlert. Turbine-Coach Schröder hingegen fürchtet einen ähnlichen Einbruch wie ihn zuletzt die Frankfurterinnen erlebten. „Unser Spiel war so schlecht, dass wir nichts entgegenzusetzen hatten. Wir müssen aufpassen, dass wir keine Probleme in der Liga bekommen.“ Sein Team verschlief den Start vor 1.830 Zuschauern im Stadion am Brentanobad und fand zu keinem Zeitpunkt in die einseitige Partie. DFB-Präsident Theo Zwanziger und Bundestrainerin Silvia Neid sahen völlig überforderte Potsdamerinnen, die es kaum vor das gegnerische Tor schafften.

Ebenfalls ins Halbfinale eingezogen ist der FCR Duisburg durch ein 7:0 gegen Zweitligist FSV Gütersloh. Die Runde der letzten Vier komplettieren der FC Bayern München (6:5 n. E. gegen Bad Neuenahr) und der Hamburger SV (3:2 gegen Lok Leipzig). Das Halbfinale wird am 21. Dezember ausgelost und am 8. April 2012 ausgetragen. (dapd)

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