• Freiburg auch international überfordert SC spielt in Sevilla 0:2 – Frankfurt siegt in Nikosia

Sport : Freiburg auch international überfordert SC spielt in Sevilla 0:2 – Frankfurt siegt in Nikosia

Sevilla/Nikosia - Beim SC Freiburg läuft es auch international nicht. Die in der Bundesliga noch sieglosen Breisgauer unterlagen am Donnerstag in einem schwachen Europa-League-Spiel beim FC Sevilla 0:2 (0:0) und müssen mit nur einem Punkt aus zwei Spielen um das Weiterkommen in der Vorrundengruppe H bangen. Ganz anders ist die Situation bei Eintracht Frankfurt, dem nächsten Bundesliga-Gegner der Freiburger: Nach ihrem 3:0 (1:0)-Erfolg bei Apoel Nikosia haben die Hessen nach zwei Gruppenspielen sechs Punkte damit beste Chancen, die nächste Runde zu erreichen.

Bei Freiburg lief es wie fast immer in dieser Saison – also schlecht. Vor 25 000 Zuschauern im Stadion Sánchez Pizjuán verlor der SC nicht nur Punkte, sondern auch Abwehrspieler Fallou Diagne, der in der 62. Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte sah. Den fälligen Strafstoß verwandelte Diego Perotti für die Andalusier, bei denen der ehemalige Nationalspieler Marko Marin erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde. Carlos Bacca traf in der Nachspielzeit zum 2:0-Endstand. Beim sechsten Spiel seiner Mannschaft in 20 Tagen verzichtete SC-Trainer Christian Streich mit Blick auf das anstehende Liga-Duell gegen Frankfurt auf die Leistungsträger Julian Schuster und Jonathan Schmid. Dafür erlebten die etwa 1000 mitgereisten Freiburger Fans das Startelfdebüt des erst 21 Jahre alten Tim Albutat. Trotz der Umstellungen hatte der Bundesligavorletzte das Geschehen zunächst im Griff, weil der erwartete Dauerdruck des zweifachen Europa-League-Siegers ausblieb. Am Ende mussten sich die Gäste aber doch der Cleverness der spielstärkeren Spanier geschlagen geben.

Weit weniger Schwierigkeiten hatten nach dem Spiel der Freiburger die Frankfurter beim Meister Zyperns. Nach 27 Minuten stand es in einem bis dahin wenig spektakulären Spiel 1:0 für die Eintracht. Ein Schuss von Sebastian Jung wurde von Nektaroius Alexandrou ins Tor von Nikosia abgefälscht. Ein sehenswertes Eigentor. Mit der glücklichen Führung im Rücken spielte es sich viel leichter für die Frankfurter. Vor 16 000 Zuschauern erhöhte Srdjan Lakic nach der Pause auf 2:0, Jung traf sogar noch zum 3:0. dpa/Tsp

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