Sport : Freiburg siegt 2:1 in Nürnberg

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Nürnberg - Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison hat Fußball-Bundesligist SC Freiburg das Tabellenende erst einmal verlassen und den 1. FC Nürnberg endgültig in die Krise geschossen. Torjäger Papiss Demba Cissé machte am Samstag per verwandeltem Foulelfmeter in der Nachspielzeit den 2:1 (1:1)-Sieg der Gäste perfekt. Mike Frantz hatte Nürnberg in der niveauarmen Partie vor 38 026 Zuschauern nach gut einer halben Stunde zunächst in Front gebracht, Jan Rosenthal sorgte kurz danach für den Ausgleich. Während Freiburg nun wieder etwas beruhigter nach vorne schauen kann, wird die Lage für Nürnberg nach dem siebten Spiel in Serie ohne Sieg allmählich ungemütlich.

Eine Woche nach der 0:4-Niederlage im ungleichen Derby beim FC Bayern München konnte Trainer Dieter Hecking endlich wieder auf seine lang vermissten Leistungsträger Raphael Schäfer, Javier Pinola und Markus Feulner zurückgreifen. Auch Offensivspieler Christian Eigler kehrte nach seiner Verletzungspause ins Team der Franken zurück. Doch die Rückkehr der Routiniers brachte zunächst nicht den erwünschten Erfolg. Nur wenig lief in der Anfangsphase zusammen, deutlich war den Franken nach den jüngsten Misserfolgen die Verunsicherung anzumerken. Dagegen versteckte sich das Schlusslicht aus Freiburg keineswegs und hatte durch einen Fernschuss von Cedrick Makiadi auch die erste Chance.

„Es ist Zeit, dass gute Leistung auch belohnt wird“, hatte Gäste-Coach Marcus Sorg vor dem Spiel gesagt. Doch nach einer Viertelstunde kamen die Hausherren besser ins Spiel. Tomas Pekhart vergab zunächst aus kurzer Distanz die fällige Führung, wenig später machte es Frantz nach einem für die Freiburger Abwehr zu schnellen Angriff per Kopf besser.

Die Nürnberger Freude währte aber nur kurz: Praktisch im Gegenzug war Rosenthal wie aus dem Nichts zur Stelle und erzielte gegen die verdutzte Defensive um Keeper Schäfer den durchaus verdienten Ausgleich. Ein weiterer Rückschlagkam für Nürnberg zur Pause: Rückkehrer Schäfer musste angeschlagen raus, für ihn kam Alexander Stephan. Trotzdem agierte Nürnberg nach dem Wechsel mutiger und drängte auf den Führungstreffer, doch mehr als ein Abseitstor des agilen Alexander Esswein sprang nicht heraus. Auf der anderen Seite verpasste Cissé per Kopf die Führung für die Breisgauer, in der Nachspielzeit ließ er sich das Siegtor vom Elfmeterpunkt nach einem Abwehrfehler der Gastgeber aber nicht mehr nehmen. dpa

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