Sport : Freiburg spürt Rückenwind

Mit Rückenwind aus dem Uefa-Cup will der SC Freiburg heute in der Fußball-Bundesliga für noch mehr Euphorie im Klub während der bevorstehenden Länderspielpause sorgen . Vorrangig wird das Bemühen der Breisgauer darin liegen, nach zuletzt drei Auswärtsspielen ohne Niederlage - mit dem "Wunder von St. Gallen" (4:1) im Uefa-Pokal als Höhepunkt -, die Rückbesinnung auf den Liga-Alltag zu schaffen. "Cottbus ist angeschlagen. Wir sind in der undankbaren Favoritenrolle. Deshalb wird wird es ein sehr schweres Spiel", mahnt Trainer Volker Finke seine Spieler.

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Dagegen hoffen die Gäste von Energie Cottbus, nachdem zuletzt fünf Niederlagen in Serie quittiert werden mussten und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft für Wirbel sorgten, dass sie ebenfalls für ein positives Erlebnis sorgen können. "Ich wünsche mir, dass die Mannschaft endlich Charakter zeigt. Wir dürfen nicht nur hinten drinstehen", appelliert Energie-Coach Eduard Geyer nach dem Absturz auf Rang 13 in der Bundesliga-Tabelle. Kapitän Christian Beeck hat die Lösung offenbar schon gefunden: "Das ist ganz simpel: Hinfahren. Rausgehen. Spielen."

Die Vereinsführung kämpft unterdessen um den Ruf der Verantwortlichen und des Klubs. "Reine Lüge. Das ist eine peinliche Aktion der Staatsanwaltschaft, die unbescholtene Bürger an den Pranger stellt", kommentierte Energie-Boss Dieter Krein die Ermittlungen wegen der angeblichen Veruntreuung eines fünfstelligen Betrages. Angeführt von acht Staatsanwälten hatten rund 40 Ermittler in der vergangenen Woche etwa 20 Büros und Wohnungen in der Lausitz durchsucht. Ursprünglicher Anlass für die Ermittlungen waren Unregelmäßigkeiten beim Transfer des Spielers Kevin McKenna zum schottischen Erstligisten Heart of Midlothian. Krein und Stabach bestreiten alle Vorwürfe.

Doch das ist nicht alles, was den Cottbusern vorgeworfen wird. Die Vereinsfunktionäre des FC Energie könnten auch durch unkorrekte Abrechnungen von Trainingslagern im arabischen Emirat Dubai Gelder des Klubs veruntreut haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe. Auch wegen dieses Verdachts ermittele die Staatsanwaltschaft Cottbus gegen Energie-Präsident Dieter Krein und Geschäftsführer Klaus Stabach.

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